© Benno Hofacker
Projekt

Versteckte Kosten des Ernährungssystems

Unser Ernährungssystem verursacht zahlreiche versteckte Kosten, die weder in Lebensmittelpreisen sichtbar noch gesellschaftlich gerecht verteilt sind – etwa Umwelt- und Klimabelastungen, Gesundheitsfolgen und soziale Kosten.

Der im Rahmen des Projekts Die versteckten Kosten des Ernährungssystems (Laufzeit Oktober 2025 bis März 2027) entstehende Bericht analysiert, welche Kosten entlang der Wertschöpfungskette entstehen, wer sie trägt und welche politischen, wirtschaftlichen und institutionellen Hebel geeignet sind, um eine sozial gerechte und ökologisch tragfähige Transformation einzuleiten.

Dazu sollen die „wahren Kosten“ und unerwünschten Wirkungen des derzeitigen Ernährungssystems aufgezeigt werden, die gesunde und nachhaltige Ernährung für alle erschwert und die Landwirtschaft unter erheblichen Kostendruck setzt. Ziel ist es ebenso lösungsorientiert der Frage nachzugehen, wie Rahmenbedingungen aussehen, die nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen, die Gesundheit der Bevölkerung fördern, soziale Teilhabe und gemeinschaftliches Handeln stärken, Ökosysteme schützen und damit langfristige Nahrungsmittelsicherheit gewährleisten.

Die Diakonie koordiniert dieses Projekt gemeinsam mit der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG). Weitere Projektpartner sind der Paritätische Gesamtverband, Bundesverband der Verbraucherzentralen und dem Agrarbündnis. Das Projekt wird finanziert von der Robert-Bosch-Stiftung.

Kontakt

Anna-Lena Guske
© Hermann Bredehorst

Anna-Lena Guske

Projektleitung sozial-ökologische Transformation

030 652111119

Simone Windfuhr

Sachbearbeitung sozial-ökologische Transformation

030 652111411

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