Post-Karten
gegen die Spar-Pläne von der Politik

Vier Personen in Anzügen stehen nebeneinander

Die Politik in Deutschland will viel Geld sparen.
Viele Politiker und Politikerinnen
haben zusammen ihre Ideen aufgeschrieben.
Sie haben mehr als 70 Vorschläge aufgeschrieben:
Wie kann Deutschland Geld sparen?
Die Politiker und Politikerinnen
wollen das Geld im Sozial-Bereich sparen.
Das bedeutet:
Deutschland will weniger Geld für wichtige Hilfen ausgeben.

Das finden wir falsch.
Deshalb haben wir Post-Karten gemacht.
Wir schicken die Post-Karten
an Bundeskanzler Friedrich Merz.

Wo will die Politik sparen?

Grafik von sechs Personen Arm in Arm nebeneinander

Die Spar-Pläne treffen besonders diese Gruppen:

  • Kinder und Jugendliche
  • ihre Familien
  • Menschen mit Behinderung

Drei Beispiele: Was bedeuten die Spar-Pläne im Alltag?

Eine Hand deutet auf drei Häuser

Beispiel 1:
Wohnen für Menschen mit Behinderung

Viele Menschen mit Behinderung wohnen allein.
Dafür bekommen Sie Hilfe im Alltag.
Die Politik will:
Diese Hilfen werden billiger.
Menschen mit Behinderung müssen dann
vielleicht in ein Heim umziehen.
Weil das billiger ist.
Sie können dann nicht mehr selbstbestimmt leben.

Kind steht vor der Mutter, die ihre Hände auf die Schultern des Kindes gelegt hat

Beispiel 2:
Geld für Allein-Erziehende

Eltern müssen für ihre Kinder sorgen.
Das steht im Gesetz.
Das nennt man: Unterhalt.
Manchmal zahlt die Mutter oder der Vater keinen Unterhalt.
Dann hilft Deutschland mit Geld.
Das Geld heißt: Unterhalts-Vorschuss.
Die Politik will bei diesem Geld eine Milliarde Euro sparen.
Dadurch werden viele Familien mit Kindern arm.

Zwei Kinder sitzen mit einem Buch vor sich an einem Tisch, neben ihnen eine erwachsene Person, die mit ihnen spricht

Beispiel 3:
Hilfe in der Schule

Manche Kinder brauchen besondere Unterstützung in der Schule.
Diese Kinder bekommen eine eigene Schul-Begleitung.
Die Schul-Begleitung hilft dem Kind im Unterricht.
In der Zukunft soll eine Schul-Begleitung
für viele Kinder gleichzeitig da sein.
Das überfordert die Kinder und die Lehrkräfte.

Das denkt die Diakonie über die Spar-Pläne:

Wir haben überall in Deutschland viele Tausend Einrichtungen.
Wir helfen jeden Tag
Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung.
Wir wissen genau:
Diese Menschen brauchen die Unterstützung dringend.

Bisher ist es in Deutschland so:
Deutschland gibt das Geld.
Aber freie Träger wie die Diakonie machen die Arbeit vor Ort.
Nun wollen manche Städte und Gemeinden die Arbeit selbst machen.
Dadurch wollen die Städte und Gemeinden Geld sparen.

Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch

Rüdiger Schuch ist der Präsident von der Diakonie.
Rüdiger Schuch sagt:

Das ist ein schwerer Fehler.
Freie Träger sind wichtig für die Vielfalt und die Demokratie.
Bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung zu sparen,
ist gegen die Werte von unserem Sozial-Staat.

Diverse Menschen stehen in einer Gruppe beieinander

Warum gibt es die Post-Karten?

Wer jetzt an der falschen Stelle spart,
der muss später mehr zahlen.
Das bedeutet:
Die Probleme werden in der Zukunft viel größer.
Und die Lösung der Probleme kostet dann noch mehr Geld.

Wir fordern von der Bundes-Regierung:

  • Gute neue Regeln statt schneller Spar-Pläne.
  • Mehr Sicherheit für die Menschen.
  • Einfache Formulare und weniger Schreib-Arbeit.

Machen Sie mit!

Helfen Sie uns.
Schreiben Sie an Bundeskanzler Friedrich Merz:
Bitte sparen Sie nicht
bei Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung.

Sie können die Post-Karten in Leichter Sprache als PDF anschauen und ausdrucken.

Sie können die Post-Karten in nicht Leichter Sprache bei uns vorbestellen.
In einem Paket sind 50 Post-Karten.
Sie können die Post-Karten vielen Menschen geben.
Bundeskanzler Friedrich Merz
soll ganz viele Post-Karten bekommen.

Die Post-Karten werden im Juni verschickt.

Copyright-Angaben und in Leichte Sprache übertragen von

© Büro für Leichte Sprache Wittekindshof | www.leichte-sprache-wittekindshof.de | Stand 06/2026
Der Text wurde geprüft von Prüferinnen und Prüfern der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.
Bilder © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers
© Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe. Weitere Informationen unter www.leicht-lesbar.eu

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