Illustration Klimaschutz
© Diakonie/Francesco Ciccolella
Diakonie-Zitat zum Klimaschutzprogramm

Diakonie fordert mehr Unterstützung für die Freie Wohlfahrt.

25.03.2026

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, das heute veröffentlicht wird, setzt wichtige Impulse. Mit 67 Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich eingespart werden.

Dazu erklärt Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch:

„Wir müssen dringend unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden und den Klimaschutz energischer vorantreiben. Auch der aktuelle Krieg im Nahen Osten macht dies noch einmal deutlich. Hier setzt die Bundesregierung wichtige Impulse, die wir als Diakonie begrüßen. Die sozialen Auswirkungen der Klimakrise und die Teilhabe aller Menschen an der klimafreundlichen Umstellung unserer Wirtschaft und Lebensweise ist aber nicht ausreichend in den Regierungsplänen abgebildet. So fehlt etwa eine konkrete Förderung der klimagerechten Sanierung von Gebäuden in der Freien Wohlfahrt, also von Pflegeeinrichtungen, Kitas und vielen anderen Gebäuden. Weil die Freie Wohlfahrt gemeinnützig arbeitet, kann sie diese Investitionen nicht aus eigener Kraft stemmen. Die Einbeziehung der Freien Wohlfahrt in den Klimaschutz bleibt deshalb dringend notwendig, um bei unseren 100.000 Gebäuden einen guten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Die Senkung von Energiekosten würde auch unsere Kostenträger entlasten, also zum Beispiel die Pflegekassen oder die Kommunen.“

Kontakt

© Hermann Bredehorst

Kathrin Klinkusch

Pressesprecherin

030 652111780

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