Diakonische Eckpunkte zur Weiterentwicklung der med. Rehabilitation sind erschienen

Die medizinisch-rehabilitative Versorgung ist in vielen Hinsichten gut aufgestellt. Dennoch gibt es Reformbedarf. In einem aktuellen Papier formuliert die Diakonie Deutschland Eckpunkte zur Weiterentwicklung der med. Rehabilitation.


Ein Thema, das die Diakonie Deutschland sehr beschäftigt, ist die Versorgung von Menschen mit besonderen Bedarfen. Dazu werden in dem Papier zahlreiche Vorschläge formuliert, die konzeptionelle und versorgungsstrukturelle Fragen berühren.


Durch den demographischen Wandel einerseits, dem Inklusionsgebot der UN-Behindertenrechtskonvention, das sich im Recht der Rehabilitation (dem SGB IX) niedergeschlagen hat, anderseits,  ist die Ermöglichung von Teilhabe zu einer wichtigen sozialpolitischen Aufgabe geworden. Sie liegt im Interesse von kranken Kindern und Jugendlichen, die den Großteil ihres Lebens noch vor sich haben und von älteren Menschen, die nicht mehr erwerbstätig sind und die auch bei eingeschränkter Gesundheit ihr Leben nach ihren Wünschen führen wollen. Sie liegt im Interesse der Menschen, die z.B. nach einem Unfall oder nach Krankheit, wieder ihre Beschäftigung aufnehmen wollen. Sie hilft der Fachkräftesicherung und ist auch volkswirtschaftlich sinnvoll.

Die Einrichtungen der med. Rehabilitation wiederum brauchen tragfähige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Das bedeutet vor allem die Vergütung der Strukturanforderungen, aber auch und die Refinanzierung der vielen Aufgaben, die im Zuge des Klimawandels und der Klimaanpassung auf die Einrichtungen zukommen.

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