Diakonie Corporate Governance Kodex

Wesentliche Grundlagen zur Stärkung der diakonischen Einrichtungskultur sowie Standards und Empfehlungen für eine verantwortungsvolle Einrichtungsführung sind im Diakonie Corporate Governance Kodex enthalten. Der überarbeitete Kodex wurde 2016 von der Konferenz Diakonie und Entwicklung in Dresden verabschiedet.

Im Herbst 2005 verabschiedete die damalige Diakonische Konferenz des Diakonischen Werks der EKD in Rummelsberg den Diakonischen Corporate Governance Kodex (DGK) und empfahl den Mitgliedern des Diakonischen Werkes der EKD e.V. die Beachtung des Kodex und seine verbindliche Übernahme als Selbstverpflichtung.

Die Diakonische Konferenz schuf mit ihm ein diakonisches Referenzwerk für Standards und Empfehlungen guter und verantwortungsvoller Einrichtungsführung. Der DGK wendet sich an alle Einrichtungen der Diakonie, an die Landes- und Fachverbände sowie den Bundesverband selbst. Seine Zielsetzung verbindet die Stärkung der diakonischen Einrichtungskultur mit dem Gedanken der Transparenz und der Förderung von Fachlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Zu diesem Zweck verpflichtet er zum einen insbesondere Vorstände und Aufsichtsgremien zur Beachtung betriebswirtschaftlicher Grundsätze und rechtlicher Bestimmungen; zum anderen enthält er im Rahmen einer sogenannten good practice zahlreiche Empfehlungen hinsichtlich aufbau- und ablauforganisatorischer Aspekte der Einrichtungsführung.

Mehr als zehn Jahre nach der Verabschiedung des Diakonischen Corporate Governance Kodex war nunmehr eine Überarbeitung desselben angezeigt.