Über Uns

Die Diakonie stellt sich vor

© Diakonie/Darius Ramazani

Wer wir sind

Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen. Wir verstehen unseren Auftrag als gelebte Nächstenliebe und setzen uns für Menschen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Neben dieser Hilfe verstehen wir uns als Anwältin der Schwachen und benennen öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft. Diese Aufgabe nehmen wir gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege wahr. Dieses Selbstverständnis spiegelt sich auch in dem Wort „Diakonie“ wider: Im Altgriechischen versteht man unter diakonia alle Aspekte des Dienstes am Nächsten.

Was wir tun

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Nah bei den Menschen zu sein, die Hilfe und Unterstützung benötigen, ist für die Diakonie ein zentrales Anliegen. Damit dies gelingt, engagieren sich mehr als eine Million Menschen, zum Beispiel in diakonischen Einrichtungen, in Gremien und Mitgliedsverbänden oder den Kirchengemeinden.

Johann Hinrich Wichern

„Jede Arbeit soll zuerst mit dem Herzen, dann mit den Händen oder mit der Zunge geschehen”

Unsere Verbandsstruktur

Unsere Verbandsstruktur

Die Diakonie Deutschland bildet gemeinsam mit Brot für die Welt das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung.

Die Diakonie in Zahlen

Wie wir arbeiten - Finanzen

Die Diakonie Deutschland arbeitet ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig. Falls in diakonischen Einrichtungen Überschüsse erwirtschaftet werden, werden diese wieder in die Einrichtung bzw. den Arbeitsbereich investiert.

Wie die Arbeit der Diakonie finanziert wird, hängt von der einzelnen Aufgabe ab und ist sehr unterschiedlich. So werden zum Beispiel Aufgaben der Kranken- oder Altenversorgung in der Regel von Kranken- und Pflegekassen finanziert. Die diakonischen Einrichtungen übernehmen dabei nach dem Prinzip der sogenannten Subsidiarität gesellschaftliche Aufgaben, die allen zugute kommen. Dies setzt die Erkenntnis um, insbesondere nach den Erfahrungen des Dritten Reiches, dass der Staat nicht zentralistisch für alles zuständig sein sollte; vielmehr sollten möglichst viele und breit aufgestellte gesellschaftliche Gruppen zum Wohl der Gesamtgesellschaft tätig werden. Nach diesem Subsidiaritätsprinzip vergibt der Staat die Finanzierung sozialer Aufgaben zum Beispiel auf der Basis des Bundessozialhilfegesetzes an freie Träger.

Allerdings werden selten die gesamten Kosten übernommen. Kaum ein Angebot der Diakonie kommt ohne Eigenmittel aus, etwa in Form von Kirchensteuern oder Spenden. Würde sich die Diakonie (oder auch andere Subsidiaritätspartner) aus diesen Arbeitsbereichen zurückziehen, wäre der Staat allein kaum in der Lage, die notwendigen Aufgaben und gesellschaftlichen Anforderungen zu erfüllen.

Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit ist eine zentrale Voraussetzung für Legitimation und Profilbildung diakonischer Arbeit. Sie ist zudem Ausweis unserer Professionalität und Glaubwürdigkeit. Aus diesem Grund haben Diakonie und Caritas umfassende Transparenzstandards verabschiedet, die Anfang 2019 überarbeitet und gestrafft wurden.

Transparenz

Das Kronenkreuz

Das Kronenkreuz ist das sichtbare Zeichen der Diakonie. Mit diesem Signet war die damalige Innere Mission eine der ersten kirchlichen Einrichtungen mit einem gemeinsamen Erkennungszeichen. 

Zur Geschichte des Kronenkreuzes