Zuhören statt verurteilen

Die Diakonie Deutschland wirbt mit dieser Kampagne für eine offene Gesellschaft: Viele Menschen haben heute das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sie fühlen sich an den Rand gedrängt in einer immer unübersichtlicheren Welt, in der das Tempo steigt und Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben droht. Doch jede Lebensgeschichte hat ein Recht darauf, gehört zu werden.

Die Kampagne, die von 2018 bis 2020 läuft, will wachrütteln und zugleich aufzeigen, dass die Diakonie zuhört, Lösungen bereithält und eintritt für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Die Diakonie will diese Diskussion anstoßen und führen als Plattform für einen Diskurs rund um soziale Teilhabe.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Möchten Sie Ihre Geschichte erzählen? Dann kontaktieren Sie uns. Hier finden Sie weitere Informationen.

Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland

„Nur wer zuhört, kann ins Gespräch kommen und Antworten geben. Um die Verlassenen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, müssen wir ihnen zuhören.”

Umfrage zur Kampagne UNERHÖRT!

Wir haben uns auf der Straße umgehört: Wie kommt die Kampagne UNERHÖRT! an und wer sind die Unerhörten in unserer Gesellschaft?

Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland

„Empörte aller Couleur sind immerhin emotional verwandt: Sie sind leidenschaftliche Menschen. Alle müssen neu lernen, einander über die Gründe und Genese ihrer Empörung Auskunft zu geben. Dafür müssten sie zuerst damit aufhören, sich gegenseitig niederzubrüllen.”

Wir hören zu – Diakonie vor Ort