Gesellschaftlicher Fortschritt braucht soziale Innovation

14. Januar 2019
  • Stellungnahme
  • Innovation und Digitalisierung
  • Soziales Unternehmertum

Gemeinsame politische Positionen von Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Deutschen Caritasverband (DCV), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST), der Diakonie Deutschland, dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) und dem Bundesverband Deutsche Startups (Startup-Verband) zur Förderung sozialer Innovationen.

In einer Zeit des sich beschleunigenden Wandels verändern sich Wirtschaft und Gesellschaft.  Die Bewältigung des demographischen Wandels, die Gestaltung der Digitalisierung und die Förderung des sozialen Zusammenhaltes sind drängende Aufgaben, für die es neuer Kooperationen und gemeinschaftlicher Lösungsansätze bedarf.

Die Diakonie Deutschland hat aufgrund der Vielfalt ihrer Handlungsfelder, Akteure
und Erfahrungen großes Potential, wertorientierte Lösungen zu identifizieren und voranzutreiben. Zur wirkungsvollen Ausschöpfung der sozialen Innovationskraft ist aber eine stärkere Bündelung der verschiedenen Perspektiven, Kompetenzen und Herangehensweisen mit anderen Akteuren nötig. Aus diesem Grund haben sich fünf große Wohlfahrtsverbände, das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) und der Bundesverband Deutsche StartUps dazu entschlossen, in verschiedenen Bereichen zusammenzuarbeiten, um effektiver zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beizutragen und innovative Lösungen zu entwickeln.

Dabei wurden folgende erste Felder der Zusammenarbeit identifiziert:
● Aufbau eines akteursübergreifenden Netzwerks, mit dem Ziel, Innovationen in den
Handlungs- und Aufgabenfeldern der sozialen Arbeit zu fördern;
● Regelmäßiger Austausch auf Fachebene zur gegenseitigen Information über aktuelle
Themen und Entwicklungen und zur Erarbeitung gemeinsamer Handlungsfelder;
● Kooperation bei der Durchführung nationaler und regionaler Konferenzen zu sozialen
Innovationen;
● Initiierung gemeinsamer Vorhaben für eine arbeitsteilige Realisierung sozialer
Innovationen;
● Förderung der medialen und politischen Aufmerksamkeit für soziale Innovationen;
● Eintreten für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, um Voraussetzungen für
soziale Innovationen zu verbessern, die den Menschen dienen.

Das im Januar 2019 veröffentlichte Positionspapier erläutert unter anderem, welche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um die beschriebenen Kooperationen wirksam einsetzen zu können.

Ansprechpartner

© Hermann Bredehorst

Dr. Natascha Sasserath-Alberti

Leitung Zentrum Recht und Wirtschaft

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Frank Hofmann

Wirtschaftsrecht

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