Vielfaltscheck für Diakonie und Kirche - ein Projekt von Diakonie und DeutschPlus

8. Oktober 2018
  • Pressemitteilung
  • Integration und Teilhabe

Deutschland wird vielfältiger und bunter. Die Diakonie arbeitet dafür, dass das Miteinander von alten und neuen Bürgern gelingt und der soziale Kitt gestärkt wird. Sie setzt sich für eine offene, vielfältige Gesellschaft ein, in der Menschen sich mit Respekt und Toleranz begegnen. Sich in aller Vielfältigkeit  kennenzulernen ist ein erster Schritt für ein neues Miteinander. Deshalb lautet das Schwerpunktthema der Diakonie für 2018 bis 2020: "Kennen.Lernen. Eine Initiative für Vielfalt und Begegnung". 

„Die gesellschaftliche, demokratische Teilhabe muss unbedingt gestärkt werden. Menschen müssen erleben, dass ihre Meinung zählt und sie ihr Umfeld mitgestalten können. Dabei ist Vielfalt eine Bereicherung und muss gefördert werden. Alle Menschen müssen die gleiche Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Zugleich müssen wir allen Formen der Diskriminierung und des Rassismus eine klare Absage erteilen“, sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. 

Gemeinsam mit  „DeutschPlus – Initiative für eine plurale Republik“ begleitet die Diakonie ein Jahr lang fünf Einrichtungen  aus verschiedenen kirchlich-diakonischen Arbeitsfeldern und Regionen in einem „Vielfaltscheck“. Ziel ist eine Analyse der jeweiligen interkulturellen und vielfältigen Orientierung. Ergebnis der Beratung sind individuelle Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Organisation.

Farhad Dilmaghani, Vorsitzender DeutschPlus: „Der Einsatz für mehr Vielfalt darf kein bloßes Lippenbekenntnis darstellen, Strukturen müssen verändert, Voraussetzungen für mehr Diversität geschaffen werden. Wir freuen uns, die Diakonie in dieser Kompetenz bestärken und gemeinsam Pionierarbeit leisten zu dürfen.“

Für den Vielfaltscheck ausgewählt wurden:

in Hessen:

Evangelisches Dekanat und Regionales Diakonisches Werk Groß-Gerau - Rüsselsheim, Ansprechpartner: Pfarrer Wolfgang Prawitz, [email protected], Telefon: 06142 - 9136721

Evangelisches Frauenbegegnungszentrum EVA, Träger: Evangelischer Regionalverband Frankfurt, Ansprechpartnerin: Ute Seibert, [email protected], Telefon: 069-920708-23

in Schleswig-Holstein:

Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein, Ansprechpartnerin: Barbara Heyken, [email protected], Telefon: 040-32 59 98 55

in Sachsen:

Bildungsinstitut Mitteldeutschland der Johanniter-Akademie, Ansprechpartnerin: Jana Goldberg, [email protected], Telefon: 0341-30853503

in Rheinland-Pfalz:

Diakonisches Werk der evangelischen Kirche der Pfalz - Referat FSJ, Ansprechpartnerin: Erika Münzer-Siefert, [email protected], Telefon: 06232-664291

Ansprechpartnerin

© Hermann Bredehorst

Ute Burbach-Tasso

Pressesprecherin

030 65211-1780

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