Thema Pflege ist Messlatte für politischen Gestaltungswillen

14. März 2018
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"Die Diakonie Deutschland wünscht der neuen Bundesregierung Glück und Segen", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie am Mittwoch in Berlin. In einer Demokratie brauche die Regierung die kritische Unterstützung der Zivilgesellschaft. "In diesem Geist freuen wir uns auf den konstruktiv-kritischen Dialog und Streit."

"Das Thema Pflege ist eine Messlatte für den politischen Gestaltungswillen", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. "Unsere Mütter und Väter haben es verdient, in Würde und wohl versorgt alt werden zu können." Er begrüßt dazu die Weichenstellungen im Koalitionsvertrag. "Dies kann aber nur ein erster Schritt sein. Für eine nachhaltige Lösung des Themas Pflege muss unsere älter werdende Gesellschaft bereit sein, mehr Geld auszugeben."

Diakonie-Präsident Lilie fordert die Bundesregierung auf, sich für gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland einzusetzen. "Jedes Kind, jeder Mensch braucht die gleichen Chancen - in Vorpommern oder im Ruhrgebiet ebenso wie in Berlin, Frankfurt am Main oder München." Die soziale Teilhabe müsse auch angesichts der Digitalisierung gewahrt bleiben: "Der technische Fortschritt muss so gestaltet werden, dass keiner auf der Strecke bleibt."

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