Neue Wohlfahrtsmarke für Weihnachten ist da

2. November 2018
  • Pressemitteilung

Gerade in der Weihnachtszeit nehmen sich viele Menschen die Zeit, Briefe oder Karten mit besinnlichen Zeilen und herzlichen Grüßen zu schreiben. Mit Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken leistet jeder verschickte Brief und jede versendete Postkarte zudem einen Beitrag zur Unterstützung sozialer Projekte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. Kirchengemeinden und gemeinnützige Einrichtungen, die Wohlfahrtsmarken verkaufen, können den Erlös aus dem Verkauf von Wohlfahrtsbriefmarken für eigene soziale Projekte verwenden, weil der Zuschlagswert pro verkaufter Marke bei ihnen bleibt. Auch durch die Erlöse aus dem Verkauf der Deutschen Post werden Projekte aller Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände aktiv sind. Schwerpunkte sind die Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, die Gesundheits- und Familienhilfe sowie soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke.

Das Motiv der diesjährigen Weihnachtsmarke ist ein Ausschnitt aus den von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenstern der Pfarrkirche St. Stephan in Mainz. Nach der völligen Zerstörung im 2. Weltkrieg und folgendem Wiederaufbau wurde St. Stephan zu einem Symbol christlich-jüdischer und deutsch-französischer Versöhnung. Der in Russland geborene, im Krieg vor den Deutschen geflohene und schließlich in Frankreich lebende jüdische Künstler Marc Chagall gestaltete dort von 1976 bis 1985 neun künstlerisch wie theologisch einmalige Kirchenfenster. Zusammen mit den bis 1995 ergänzten Fenstern tauchen sie die Kirche in ein ruhiges, geheimnisvolles blaues Licht.

Das Briefmarken-Motiv der Maria mit dem Jesuskind findet sich im rechten, süd- östlichen Chorfenster. Im Hintergrund Marias ist ein Engel zu sehen. Er erinnert an die Ankündigung der Geburt Jesu. Im goldgelben Schein, welcher auf Maria strahlt, zeigt sich der Segen, welcher auf ihr liegt. Im Gesamtensemble wird die Szene vom gekreuzigten Christus überragt. Seine Erhöhung ist damit schon in den Blick genommen. Die Kirchenfenster sind so Zeugnis der Versöhnung zwischen Gott und Menschen wie auch von der Versöhnung der Menschen untereinander.

Wohlfahrtsmarken haben eine lange Tradition und sind seit fast 70 Jahren ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Am 14. Dezember 1949 erschien die erste Serie mit vier Motiven an den Schaltern der Deutschen Post unter dem Motto "Helft und schenkt Freude, kauft Wohlfahrtsbriefmarken." Als Thema für die Ausgabe wurde "Helfer der Menschheit" gewählt. Dabei handelte es sich um die Personen Elisabeth von Thüringen, Paracelsus von Hohenheim, Friedrich Fröbel und Johann Hinrich Wichern.

Die Weihnachtswohlfahrtsmarke kann ab sofort bestellt werden unter https://vertrieb.diakonie-wohlfahrtsmarken.de/produkte/weihnachtsmarken-2018.html

Sie kann auch bei allen Postfilialen erworben werden und kostet 70 Cent plus 30 Cent Zuschlag.

Einen Überblick über soziale Projekte, die mit den Erlösen gefördert werden, finden Sie hier www.wohlfahrtsmarken.de/ueber-uns/projekte/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

© Hermann Bredehorst

Ute Burbach-Tasso

Pressesprecherin

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