Kälte gefährdet obdachlose Menschen: Diakonie ruft zur praktischen Hilfe auf

2. März 2018
  • Pressemitteilung
  • Armut und Arbeit
  • Wohnungslosigkeit

Wer in diesen Tagen das Haus verlässt, spürt die beißende Kälte. Trotz der eisigen Temperaturen gibt es Menschen, die kein Obdach haben und draußen leben. Die Kälte gefährdet akut ihre Gesundheit und ihr Leben. 

"Kälte kann töten. Sprechen Sie die Menschen an und fragen Sie, was ihnen hilft. Oft sind es praktische Dinge wie warme Socken, Handwärmer aus dem Drogeriemarkt, Schlafsäcke oder Schuhe",fordert Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland zur praktischen Hilfe auf. 

Wer obdachlose  Menschen in Not sieht, sollte die 112 anrufen oder die Kältehilfe informieren, die obdachlose Menschen mit warmen Getränken und Decken versorgt oder sie zu Notübernachtungsstellen bringt. "Es ist wichtig und gut, dass bei Minustemperaturen zum Beispiel in Berlin nachts die U-Bahn Stationen geöffnet bleiben. Aber kalt ist es auch bei plus 1 Grad", betont Loheide. Auch wenn die Temperaturen wieder steigen, dürfe uns die Situation der Menschen,die auf der Straße leben, nicht kalt lassen. Sie bräuchten weiter Hilfe.

Die Diakonie berät und unterstützt ganzjährig mit über 450 Diensten und Einrichtungen Menschen ohne Wohnung.

Wie man obdachlosen Menschen helfen kann,  finden Sie hier.

Einen Überblick über Kältehilfe-Angebote der Diakonie bundesweit gibt es hier

Hintergründe zu Obdachlosigkeit bietet ein Themenschwerpunkt

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