Gehaltserhöhungen um drei Prozent für etwa 150. 000 Beschäftigte in der Diakonie

21. Februar 2018
  • Pressemitteilung
  • Diakonie und Glauben

Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland beschließt deutliche Entgelterhöhungen.

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland (ARK) hat auf Ihrer heutigen Sitzung deutliche Entgelterhöhungen für etwa 150.000 diakonische Beschäftigte beschlossen. Die Entgelte steigen in allen nichtärztlichen Entgeltgruppen um 3,0 Prozent zum 1. März 2018 und um weitere 2,4 Prozent zum 1. Dezember 2018.

Diese Entgeltsteigerung gilt für alle diakonischen Einrichtungen in Deutschland, die die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland anwenden. Sie sind Teil eines heute beschlossenen Antragspaketes, auf das sich die Dienstgeber und die Dienstnehmer in der ARK geeinigt haben.

Die Schwelle, ab der die Mitarbeitenden an den Kosten der betrieblichen Altersversorgung (Zusatzversorgung) beteiligt werden, wird mit Wirkung ab dem 1. März 2018 auf Zusatzbeiträge über 4,7 Prozent erhöht. Der Höchstbeitrag für die Eigenbeteiligung für die Mitarbeitenden wird auf 1,0 Prozent begrenzt.

Mit dem heutigen Beschluss ist auch ein kirchengerichtliches Verfahren hinfällig, das gegen die Beschlüsse des Schlichtungsausschusses vom 3. April 2017 eingeleitet wurde.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

© Hermann Bredehorst

Stephan Röger

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