Diakonie ruft zur Europa-Demo auf

16. Mai 2019
  • Pressemitteilung
  • Diakonie in Europa
  • Armut und Arbeit

Die Diakonie Deutschland unterstützt das Bündnis Ein Europa für Alle, das dazu aufruft, am 19. Mai für ein Europa der Menschenrechte auf die Straße zu gehen.

"Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Stimme für ein geeintes und soziales Europa und gegen Nationalismus zu erheben", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Wir erleben in Europa zurzeit, dass rechte Parteien mit Fremdenfeindlichkeit und Abschottung Politik machen. Wir sind davon überzeugt: Soziale Gerechtigkeit ist ohne ein demokratisches und offenes  Europa nicht zu haben", betont Loheide. Nur eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit in der Europäischen Union werde für soziale Sicherheit und das Gefühl von Zugehörigkeit sorgen.

Am 19. Mai gehen europaweit Menschen für ein demokratisches Europas und gegen Nationalismus auf die Straße: in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart, aber auch in Dänemark, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden und Ungarn.

"Die Diakonie Deutschland setzt sich für eine europäische Gemeinschaft ein, in der die Menschen in ihrer Vielfalt in Frieden leben können und in der Solidarität eine wichtigere Rolle spielt als Angstmacherei und Untergangsszenarien", sagt Loheide.

Die Diakonie Deutschland nimmt mit einer eigenen Aktion an der Demo in Berlin teil. Unter dem Motto "Für dich! Für alle! Für Europa!" wirbt sie für die Beteiligung an der Europa-Wahl. Wer noch unschlüssig ist, welche Partei seine Interessen am besten vertritt, kann dies mit Hilfe des Sozial-O-Mats der Diakonie testen. Er zeigt auf, wie die im Bundestag vertretenen Parteien zu ausgewählten sozialen Themen stehen: Faire Lebensbedingungen, Lernen und Arbeiten, Wirtschaft  sowie Flucht und Migration.

Der Sozial-O-Mat errechnet den Grad der Übereinstimmung, gibt aber keine Wahlempfehlung. Beispielhafte Geschichten zeigen, welche Auswirkungen die verschiedenen politischen Ansätze zu den sozialen Themen für die betroffenen Menschen haben.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ansprechpartnerin

© Hermann Bredehorst

Ute Burbach-Tasso

Pressesprecherin

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