Diakonie Deutschland unterstützt Aktion Freie Fahrt für Freiwillige

3. Dezember 2017
  • Pressemitteilung
  • Engagement und Hilfe
  • FSJ und Freiwilligendienste

Die Diakonie Deutschland unterstützt die Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige, mit der Freiwilligendienstleistende und deren Zentralstellen kostenfreie oder kostengünstige Fahrt zu ihren Einsatzstellen fordern.

"Freiwilligendienstleistende stärken mit ihrem Einsatz in hohem Maße die Zivilgesellschaft. Mit der kostenfreien oder wenigstens kostengünstigeren Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs würden wir ihr Engagement stärker wertschätzen und anerkennen", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie  anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember.

Viele dieser Freiwilligen nutzen Busse und Bahnen, um zu ihrem Einsatzort zu kommen. Sie erhalten als Aufwandsentschädigung ein Taschengeld für ihren Einsatz. Oft beträgt dies weniger als 200 Euro monatlich. Davon müssen sie in der Regel das Fahrgeld zur Dienststelle bezahlen. "Freiwilligendienstleistende verleihen unserer Gesellschaft Stabilität. Sie schenken uns Zeit und ihre menschenzugewandte Kompetenz. Dieses Engagement sollten wir besser würdigen und nicht durch teure ÖPNV-Tickets behindern", sagt Lilie. Und weiter: "Daher appellieren wir an die Städte, Kommunen und Landkreise, den  jährlich über

100.000 Engagierten in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) freie Fahrt zu gewähren."

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ansprechpartnerin

© Hermann Bredehorst

Ute Burbach-Tasso

Pressesprecherin

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