Claudia Warning ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Kooperation berufen

27. April 2018
  • Pressemitteilung

Claudia Warning, Vorstand Internationale Programme von Brot für die Welt im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) ist von Bundesminister Gerd Müller zum 1. Mai 2018 als Abteilungsleiterin ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Kooperation (BMZ) berufen worden.

"Wir beglückwunschen Claudia Warning zu dieser ehrenvollen Berufung. Für ihren außerordentlichen Einsatz für unser Haus danken wir ihr von Herzen", sagt Ulrich Lilie, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung (EWDE). "Claudia Warning hat die Förderpolitik von Evangelischem Entwicklungsdienst und Brot für die Welt in den letzten dreizehn Jahren maßgeblich mit geprägt. Mit großer Umsicht, Geschick und Erfolg hat sie die internationale Projektarbeit der beiden im Jahr 2012 fusionierten Werke Evanglischer Entwicklungsdienst und Brot für die Welt zusammengeführt", so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt, "mit ihr hat das BMZ in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit eine extrem erfahrene Person gewonnen."

"Claudia Warning hat in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag geleistet, um die Bedeutung der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit in Kirche und Gesellschaft bewusst zu machen und zu stärken. Dabei ist die Einbindung kirchlicher Akteure in eine gemeinsame globale Verantwortung ein zentrales Thema", sagt Markus Dröge, Aufsichtsratvorsitzender des EWDE.

Claudia Warning, 55, war seit 2005 Vorstandsmitglied des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) in Bonn. Mit der Fusion von EED, Brot für die Welt und Diakonie Deutschland wechselte sie 2012 in den Vorstand des neu geschaffenen EWDE und verantwortete den Vorstandsbereich Internationale Programme und Inlandsförderung. Dazu gehören die Kontinentalabteilungen Afrika, Asien, Lateinamerika sowie die Abteilungen Europäische und Weltweite Programme ebenso wie die Abteilungen Internationale Personaldienste und Stipendien. In rund 90 Ländern werden rund 2000 Projekte gefördert, 3500 junge Menschen erhalten Stipendien, rund 150 Entwicklungshelfer und 30 Freiwillige unterstützen die Partner. Mit der Inlandsförderung können jährlich 500 Projekte der Bildungsarbeit in Deutschland gefördert werden. Im Zusammenhang mit ihrer Vorstandsposition war Claudia Warning außerdem Geschäftsführerin der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE) und der Dienste in Übersee gGmbH sowie Vorstandsvorsitzende des Ökumenischen Studienwerkes. Zudem vertritt sie Brot für die Welt in der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt (GEPA).

Claudia Warning hat ihre entwicklungspolitischen Erfahrungen in staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen gesammelt. Dazu zählen neben der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie die Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (heute GIZ), die Deutsche Kommission Justitia et Pax sowie das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Warning engagierte sich zudem von 2005 bis 2009 als Vorsitzende des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). Die promovierte Geografin, die in Bonn und Pune (Indien) studiert hat, wurde im Juli 2012 zur Honorarprofessorin am Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg berufen.

Bis zu einer Nachfolgeregelung wird der Vorstandsbereich kommissarisch von Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel übernommen.

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