"Soziale Innovationen müssen stärker ins Bewusstsein"

29. Oktober 2019
  • Pressemitteilung
  • Innovation
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Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Robert Habeck fordert auf der Innovationstagung von Diakonie und Caritas ein stärkeres Bewußtsein für soziale Innovationen.

Dabei gehe es nicht um eine Privatisierung bestehender Angebote, sondern um eine Ergänzung und ein neues Denken. "Soziale Innovationen brauchen eine ermöglichende Struktur in Behörden und Institutionen. Die gegenwärtige Regulierungsflut verhindert das eher", sagte Habeck am Dienstag in Kassel bei einem zweitägigen Innovationsforum von Diakonie und Caritas in Zusammenarbeit mit dem Versicherer im Raum der Kirchen.

Habeck forderte ein breites Umdenken. So sollten Behörden alle Daten, die nicht besonders gesetzlich geschützt sind, im Rahmen der Opendata-Initiative veröffentlichen. So könnten Startups und Verbände daraus Angebote entwickeln.

Der Bundespolitiker schlug vor, dass Anlaufstellen für soziale Innovationen Unterstützung leisten. Auf digitalen Plattformen sollten Ideen und Wagniskapital für die gute Sache zusammenfinden. Dazu gehöre auch, dass die Wirtschaftsförderung die Chancen und Möglichkeiten des Non-Profit-Sektors stärker als bisher berücksichtigt.

Auf der Tagung wurden praktische Lösungen von sozialen Innovationen vorgestellt, Rahmenbedingungen diskutiert und Startups mit innovativen Lösungen vorgestellt.

Ziel war es, das Potential soziale Innovationen von Diakonie und Caritas aufzuzeigen und mit Akteuren ins Gespräch zu kommen, was an verbandlichen Kooperationen, an Unterstützung möglich und nötig ist und wie die Politik hier Gestaltungsspielräume entwickeln muss.

Lesen Sie hier die Thesen der Innovationskonferenz der Diakonie Deutschland in Kassel:

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

© Hermann Bredehorst

Stephan Röger

Co-Leitung Aktuelles (interim) Social Media stellv. Pressesprecher

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