Neue EKD-Ratsvorsitzende: Mit Annette Kurschus kann zusammenwachsen, was zusammengehört

10. November 2021
  • Pressemitteilung
  • Diakonisches Profil

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat am 10. November 2021 Annette Kurschus, Pfarrerin und Präses der Westfälischen Kirche, zur Ratsvorsitzenden eines verjüngten und vielfältigen Rates gewählt. Mit ihrer zukünftigen Stellvertreterin, der Hamburger Sprengelbischöfin Kirsten Fehrs, setzt sie ein starkes Signal für die wachsende Bedeutung von Frauen in Führungsverantwortung in der Evangelischen Kirche.

Porträtfoto von Annette Kurschus
© epd-bild/Jens Schulze

Die westfälische Theologin Annette Kurschus ist neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe und Vorsitzende des Vorstands des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung, sagt: "Wir freuen uns von Herzen über diese Wahl und wünschen der neuen Ratsvorsitzenden und ihrer Stellvertreterin viel Kraft in diesen neuen Ämtern. Annette Kurschus und Kirsten Fehrs stehen beide für die Themen Gerechtigkeit und Verantwortung in und für die Welt. Die Leitmotive der neuen Ratsvorsitzenden – Bewahrung der Schöpfung, gerechte Teilhabe, klare Aufarbeitung der Missstände rund um sexualisierte Gewalt und Integration von Flüchtenden – zeichnen sich bereits in der Rede nach der Wahl ab."

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Die Diakonie Deutschland begrüßt diese Berufung von Herzen. Annette Kurschus hat in zehn Jahren als Präses einer der größten deutschen Landeskirchen bewiesen, dass sie versöhnt statt spaltet. Als herausragende, preisgekrönte Predigerin hat sie immer wieder eine große Öffentlichkeit in ihren Bann gezogen. Als integrierende Persönlichkeit, die säkulare Welten ebenso kennt wie die Erweckungsbewegung des Siegerlandes, vermag sie die Pluralität des Protestantismus abzubilden und ihr Stimme zu verleihen. Wir verstehen es als ein hoffnungsvolles Vorzeichen, dass Annette Kurschus in dem Landstrich lebt und arbeitet, der wie kein anderer von der Präsenz diakonischer Träger geprägt ist. Bielefeld und Bethel stehen ´pars pro toto` für den Brückenbau zwischen Diakonie und Kirche, ja, mehr noch für die nachhaltige Entwicklung einer diakonischen Kirche im Sozialraum."

Kontakt:

Sarah Spitzer, Assistenz Aktuelles Diakonie Deutschland, 030 65211-1780, [email protected]

Renate Vacker, Pressesprecherin Brot für die Welt, mobil: 0174 302 0158, [email protected]

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