„Das gefühlte Corona“ – Digitale Tagung mit Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx am 16. und 17. November 2020

1. September 2020
  • Pressemitteilung
  • Corona
  • Diakonisches Profil

Die öffentliche Diskussion über die Corona-Krise dreht sich bisher vor allem um die medizinischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Was hingegen noch vergleichsweise wenig beachtet wird, sind die Auswirkungen der Pandemie auf das Seelenleben und die Gefühlswelt der Menschen.

Matthias Horx
© Klaus Vyhnalek

Der renommierte Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx konnte als Impulsgeber gewonnen werden.

Die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) lädt deshalb nun Mitarbeitende aus Kirche und Diakonie sowie andere Interessierte am 16. und 17. November zu einer digitalen Tagung ein, um über Erfahrungen aus der Corona-Krise und Folgen für die kirchliche und diakonische Praxis zu diskutieren. Hierfür konnte der renommierte Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx, der zuletzt vor allem durch sein Buch „Die Zukunft nach Corona“ bekannt wurde, als Impulsgeber gewonnen werden.

Auf der Tagung werden zudem die ersten Ergebnisse einer qualitativen Studie über die Auswirkungen der Krise auf die Gefühlslagen und Sinnfragen von Menschen in Deutschland vorgestellt, die midi in Kooperation mit der Diakonie Deutschland und dem AGAPLESION Institut für Theologie – Diakonie – Ethik durchführt.

„Mit unserer Studie wollen wir überprüfen, inwieweit die Antworten von Kirche und Diakonie noch zu den Fragen und Problemen der Menschen passen. Und wo sie es nicht tun, wollen wir alternative Antworten entwickeln“, so Dr. Klaus Douglass, Direktor der Arbeitsstelle midi.

Über ihre Einsichten aus der Pandemie-Zeit sprechen neben Matthias Horx: Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, Bettina König, Diakonin in der Bahnhofsmission am Zoo der Berliner Stadtmission, Steve Kennedy Henkel, Bayerischer Pfarrer für Nachwuchsgewinnung und engagiert für Digitale Kirche sowie Dr. Sandra Bils, Kicheninnovatorin aus der Arbeitsstelle midi, die vielen Menschen in Deutschland als Abschlussrednerin des Kirchentages in Dortmund bekannt ist. Dr. Solange Wydmusch begleitet die Tagung mit Einblicken und Analysen aus der qualitativen Studie, sie ist Marktforscherin und Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt online. Die Veranstaltung findet als Zoom-Konferenz statt und ist auf 120 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zu midi

midi arbeitet an gemeinsamen Zukunftsthemen von Evangelischer Kirche in Deutschland (EKD), Diakonie Deutschland und der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD).

Die Arbeitsstelle entwickelt neue Begegnungsräume und Werkzeuge für die Kommunikation des Evangeliums. Die fachliche Aufsicht und Steuerung liegt bei einem Kuratorium mit Vertreterinnen und Vertretern aus EKD, Diakonie und AMD unter Vorsitz von Dr. Michael Diener, Mitglied im Rat der EKD. Das Kollegium von midi besteht aus elf Referentinnen und Referenten und wird von Direktor Dr. Klaus Douglass geleitet. Der Sitz der Arbeitsstelle ist die Diakonie Deutschland im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. in Berlin.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ansprechpartnerin

© Hermann Bredehorst

Louisa Winkler

Kommunikation

030 65211-1567

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