Türhaus der Gerechtigkeit

19. Mai 2017
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  • Diakonie und Glauben

Das "Türhaus Gerechtigkeit" hat auf dem Marktplatz in Wittenberg seine Pforten geöffnet. Der Turm ist ein Teil der Freiluftausstellung an den Altstadtgrenzen Wittenbergs, die seit Samstag auf 500 Jahre Reformation und ihre Folgen blickt.

© Diakonie/Annemarie Blohm

Entworfen wurde das Türhaus vom Düsseldorfer Architekten Martin Ritz-Rahman und gebaut von der Roßlauer Schiffswerft.

Das Türhaus der Gerechtigkeit bildet den Höhepunkt der Kampagne „Türen öffnen. Gerechtigkeit leben“ der Diakonie zum Reformationsjubiläum 2017. Während des Reformationssommers präsentiert das drei-stöckige Türhaus direkt gegenüber der Stadtkirche Sankt Marien rund 60 Türen der Kampagne.

Bei der Türenidee stand der legendäre Thesenanschlag Luthers an die Schlosskirche in Wittenberg "Pate". Die Tür ist ein Symbol, um in die Diskussion mit Gleich- und Andersdenkenden zu kommen. In der Kampagne wurden ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende der Diakonie eingeladen, ihre Perspektiven, Erfahrungen und Geschichten zum Thema Gerechtigkeit an eine Tür zu bringen.

Die Weltausstellung geht vom  20. Mai bis zum 10. September 2017. Sie ist jeweils von Mittwoch bis Montag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet.