Kunst trotz(t) Ausgrenzung

11. März 2019
  • Journal
  • Inklusion und Behindertenhilfe

Ein ungewöhnliches Kunstprojekt der Diakonie Deutschland setzt in Chemnitz Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Kunst trotzt Ausgrenzung zu Gast in Chemnitz

Unter dem Titel "Kunst trotz(t) Ausgrenzung" wendet sich die Ausstellung in Chemnitz mit Beiträgen namhafter Künstlerinnen und Künstler gegen Rassismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Sie setzt künstlerische Zeichen gegen jedwede Form von Ausgrenzung und fordert die Besucherinnen und Besucher mit ihren Kunstwerken heraus, sich mit eigenen und fremden Ansichten auseinander zu setzen. Sie bietet darüber hinaus, durch ein vielfältiges Begleitprogramm, die Möglichkeit für die Begegnung mit engagierten Menschen und zum Austausch von Meinungen, Positionen und Erfahrungen.

Die Wanderausstellung der Diakonie Deutschland, die mit der Station in Chemnitz erstmals in Ostdeutschland zu sehen ist, richtet sich damit gegen aktuelle Entwicklungen von Sprachlosigkeit und Handlungslähmung in Deutschland und Europa.

Die Schirmherrschaft für die Ausstellung haben die Staatsministerin für Integration und Gleichstellung in Sachsen, Petra Köpping und die Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, Barbara Ludwig, übernommen. Die mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler positionieren sich mit ihren über 200 Exponaten eindeutig gegen Ideologien von angeblicher Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschen und für gesellschaftliche Solidarität.

Informationen zur Ausstellung

Noch bis zum 1. Mai 2019 kann man die kostenlose Ausstellung im Wirkbau Chemnitz, Erdgeschoß Haus D, Lothringer Str. 11, 0911 Chemnitz besuchen. Termine und Veranstaltungshinweise finden Sie auf der Homepage

Zur Ausstellung ist ein Rahmenprogramm mit Lesungen und Diskussionsabenden vorgesehen. Hier finden Sie weitere Informationen.