Evangelische Kirche bittet Betroffene um Beteiligung

5. Februar 2020
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Interessenbekundung für Betroffenenbeirat noch bis 20. März 2020 möglich

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat ihre Bitte an Betroffene von sexualisierter Gewalt erneuert, sich am Prozess der Aufarbeitung und Prävention zu beteiligen. In ihrem Bericht vor der Synode der EKD im November 2019 hatte die Sprecherin des Beauftragtenrates zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, Bischöfin Kirsten Fehrs, die Einrichtung eines Betroffenenbeirats angekündigt und Betroffene von sexualisierter Gewalt um Mitwirkung gebeten. Ein entsprechendes Interessensbekundungsverfahren lief zunächst bis Ende vergangenen Monats und wurde nun vom Beauftragtenrat bis zum 20. März verlängert. Der Betroffenenbeirat wird die Arbeit des Beauftragtenrates aus der Sicht Betroffener bei der Weiterentwicklung der Aufarbeitung und des Umgangs mit Fragen sexualisierter Gewalt in der EKD und der Diakonie begleiten. Er wird zudem den Austausch und die Vernetzung Betroffener im Bereich der EKD unterstützen und das betreffende Konzept einer Vernetzungsplattform entwickeln.