DQE - Partner für Qualitätsentwicklung

Das Diakonie-Siegel zeigt unseren Klienten und der Öffentlichkeit die besondere Qualität der diakonischen Angebote und Leistungen. Es erfüllt die Anforderungen an Gütezeichen in Bezug auf Anspruch, Unabhängigkeit, Überprüfbarkeit und Transparenz.

Das Diakonie-Siegel

Das Diakonie-Siegel "Zertifizierte Qualität"

Das Diakonische Institut für Qualitätsentwicklung DQE arbeitet nach den diakonischen Grundsätzen auf der Basis des diakonischen Leitbildes und steht allen sozialen Einrichtungen, Verbänden und Trägern zur Verfügung. Wir entwickeln Qualitätsgrundsätze für ein diakonisches Profil. Die besonderen Ergebnisse sind die Qualitätsmanagementsysteme Diakonie-Siegel Pflege, KiTa/Evangelisches Gütesiegel BETA, Vorsorge- und Reha Mutter/Mutter-Kind, medizinische Rehabilitation, Fachstelle Sucht, Migrationsfachdienste, Beratung für medizinische Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter, Schuldnerberatung, Schutz und Beratung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie Arbeit und soziale Integration. Die Handbücher wurden mit Experten der verschiedenen Fachgebiete und Fachverbände unter der Leitung des DQE entwickelt. Sie beinhalten neben den fachspezifischen Anforderungen allgemein anerkannte Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme, gemäß der DIN EN ISO 9001, sowie gesetzliche und diakonie-spezifische Anforderungen.

Gegliedert sind die Bundesrahmenhandbücher Diakonie-Siegel alle nach den drei Prozessarten Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozessen. Dabei werden betriebs-, hauswirtschaftliche sowie verwaltungsspezifische Qualitätskriterien aufgenommen. Es handelt sich damit um integrierte Qualitätsmanagementsysteme. Diese Zusammenführung von Anforderungen machen die Diakonie-Siegel Bundesrahmenhandbücher zu hilfreichen und unterstützenden Instrumenten der Qualitätsentwicklung. 

Aufgrund unseres multiprofessionellen Teams bieten wir Ihnen eine Unterstützung an, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Gemeinsam mit Ihnen realisieren wir individuelle, auf Ihre Einrichtungen und Dienste abgestimmte Konzepte. Dabei steht die Analyse, Dokumentation und Weiterentwicklung der Dienstleistungsprozesse im Mittelpunkt der Arbeit.

So funktionieren die Diakonie-Siegel Bundesrahmenhandbücher

Was muss eine diakonische Einrichtung tun, um ein gutes Qaulitätsmanagement zu installieren? Damit beschäften sich die Bundesrahmenhandbücher.

Nachgefragt

Warum es sinnvoll ist, sich als diakonische Einrichtung mit einem Diakonie-Siegel zertifizieren zu lassen und welche Unterstützung es dabei gibt, erklärt Annette Klede, Leiterin des Diakonischen Instituts für Qualitätsentwicklung (DQE).

Annette Klede: Als Selbstverpflichtung ist Qualität für die Einrichtungen und Dienste der Diakonie das leitende Motiv. Im Vordergrund stehen dabei stets die Wünsche und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden. Die Diakonie-Siegel verbinden die Kriterien nach der ISO 9001 mit diakonischen Grundsätzen und sind konzipiert als Leitfäden für die Qualitätsentwicklung. Eine Zertifizierung ist für diakonische Einrichtungen daher aus zweierlei Gründen sinnvoll: Zum einen geben die Bundesrahmenhandbücher Diakonie-Siegel den Einrichtungen Orientierung und helfen ihnen dabei, ihr Qualitätsmanagement zu sichern und weiterzuentwickeln. Dadurch verbessern sich auch die Prozesse und täglichen Arbeitsabläufe kontinuierlich weiter. Zum anderen wirkt eine Zertifizierung natürlich nach außen: Sie zeigt den Klientinnen und Klienten sowie der Öffentlichkeit, dass die diakonischen Angebote und Leistungen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen.

Klede: Zunächst sollte sich die Einrichtung überlegen, wie sie das jeweilige Bundesrahmenhandbuch Diakonie-Siegel nutzen möchte: Als einrichtungsinternen Leitfaden zur Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements, aber ohne Zertifizierungsabsicht. Oder zum Erwerb des Siegels als interner und externer Maßstab – also mit Zertifizierungsabsicht. Beides ist möglich.

Am Beginn jedes Qualitätsentwicklungsprozesses steht eine Informationserhebung: Was sind die zentralen Prozesse und Anwendungsbereiche des Bundesrahmenhandbuches? Zur Vorbereitung gehören auch eine Ist-Analyse und die Beachtung externer Anforderungen und Trends. Dann geht es an die konkrete Planung des Projekts: Ziele, zeitliche Abläufe und Ressourcen müssen definiert sowie konkrete Maßnahmen zum Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems geplant werden. Dann beginnt die Umsetzung, die kontinuierlich gesteuert und auch reflektiert werden muss.

Grundlegend bei dem ganzen Prozess ist es, die Mitarbeitenden frühzeitig einzubeziehen, kontinuierlich zu informieren und zu schulen. Und das am besten im Dialog. Ein Qualitätsmanagementsystem kann nur nachhaltig erfolgreich werden, wenn die Mitarbeitenden sowie die Leitung einer Einrichtung davon überzeugt sind und aktiv daran mitwirken.

Klede: Das Diakonische Institut für Qualitätsentwicklung steht Einrichtungen, die sich zertifizieren lassen möchten, beratend und begleitend zur Seite. Wir bieten verschiedene Informationen wie einen Erklärfilm, Infoblätter, Seminare, Inhouse- und Online-Beratungen zu den Diakonie-Siegel Rahmenhandbüchern an. Zudem gibt es ein webbasiertes Software-Angebot sowie verschiedene Arbeitshilfen, zum Beispiel zu Kennzahlen und ​Managementbewertung​. In einem Newsletter informieren wir über neue Entwicklungen. Kontinuierlich greift das DQE Erfahrungen und Wissen von Expertinnen und Experten aus der Praxis und aus Landes- und Fachverbänden in einem länderübergreifenden Austausch auf. Dadurch entwickeln wir die Bundesrahmenhandbücher kontinuierlich weiter.

Redaktion: Diakonie/Sarah Spitzer

Ansprechpartnerinnen

© Hermann Bredehorst

Annette Klede

Leitung des Diakonischen Instituts für Qualitätsentwicklung (DQE)

030 65211-1656

[email protected]
© Hermann Bredehorst

Melanie Jantke

Sachbearbeitung und Assistenz im Diakonischen Institut für Qualitätsentwicklung (DQE)

030 65211-1655

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