Soziale Kontakte in Pflegeheimen mit Bedacht ermöglichen

27. April 2021
  • Diakonie Zitat
  • Corona
  • Gesundheit und Pflege

Die Diakonie Deutschland appelliert nach den gestrigen Beratungen von Bund und Ländern, in den Pflegeheimen wieder mehr soziale Kontakte zu ermöglichen. Ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner ist inzwischen gegen das Coronavirus geimpft.

Eine ältere Frau und eine jüngere Frau sind durch eine Glasscheibe getrennt und strecken ihre Hände zueinander
© epd-bild/Stephan Wallocha

Während der Kontakt- und Besuchsbeschränkungen haben viele Pflegeheime kreative Ideen entwickelt – wie die "Klön-Bude" der Ev. Stiftung "Das Rauhe Haus" in Hamburg. Die pflegebedürftigen Menschen in den stationären Einrichtungen haben über Monate viel mehr soziale Einschränkungen erleben müssen als andere.

Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:

"Die pflegebedürftigen Menschen in den stationären Einrichtungen haben über Monate viel mehr soziale Einschränkungen erleben müssen als andere. Deshalb ist es nur verständlich, dass die Forderungen nach Öffnungen und stärkeren sozialen Kontakten lauter werden. Wir finden es wichtig, Besuche zu ermöglichen und soziale Aktivitäten in und außerhalb der Einrichtungen zu unterstützen. Dabei darf der Schutz von nicht geimpften und anderen vulnerablen Personengruppen nicht zu kurz kommen. Genau wie bei anderen geimpften Personen sollten Schutzmaßnahmen aber nur so lange gelten, bis ein sicherer Schutz für alle Menschen gewährleistet ist. Ist dies der Fall, müssen weitere Öffnungen möglich sein." 

Weitere Informationen finden Sie auf der Corona-Informationsseite der Diakonie Deutschland.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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