Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder

23. Juli 2020
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Die Grundlage für den Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ist durch die im Konjunkturpaket aufgestockte Investitionssumme von 3,5 Mrd. Euro gelegt. Mit anderen Verbänden mahnt die Diakonie, jetzt dabei die Qualität nicht zu vernachlässigen.

Grundschulkinder basteln und beschäftigen sich in der Ganztagsbetreuung.
© epd/Gustavo Alabiso

Kinder profitieren von den Bildungsangeboten in der Ganztagsbetreuung an Grundschulen.

„Der flächendeckende Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ist dringend erforderlich. Eile ist geboten, um zum kommenden Schuljahr für alle Kinder ein verlässliches Angebot vorzuhalten.  Es darf aber nicht allein um die Quantität gehen. Vor allem muss die Qualität der Angebote stimmen“, sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. „Damit Ganztagsangebote zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer besseren Teilhabe von Kindern beitragen können, muss in Qualität investiert werden! Dazu gehören in der Jugendhilfe gut ausgebildete Fachkräfte und adäquate Räumlichkeiten. Ein gemeinsames Konzept von Schule und Jugendhilfe ist ebenso wichtig, wie eine solide Finanzierung."

Deshalb unterstützt die Diakonie die gemeinsame Erklärung von AWO und GEW, „Für einen guten Ganztag im Grundschulalter - Rechtsanspruch muss für Kinder, Eltern und Beschäftigte ein Erfolg werden!“. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, in den Verhandlungen mit den Ländern auf verbindliche Regelungen zur Qualität für den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu dringen.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

© Hermann Bredehorst

Stephan Röger

Social Media stellv. Pressesprecher

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