Neuanfang von Diakonie und Kirche in Treysa

31. August 2020
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Im nordhessischen Treysa kamen im August 1945 rund 120 protestantische Kirchenvertreter zusammen, um über einen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg zu beraten.

Bei dieser ersten Konferenz evangelischer Kirchenführer vom 27. bis 31. August 1945 wurde die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) als Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen gegründet. Auch das Evangelische Hilfswerk, das 1957 zusammen mit der Inneren Mission zum Diakonischen Werk der EKD zusammengeführt wurde, wurde von der Kirchenkonferenz in Treysa gegründet.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:

"Der diakonische Gründungsort der EKD ist ein Vermächtnis für eine diakonische Kirche mit Zukunft. Dieser Ort steht für die entschiedene Entschlossenheit der Evangelischen Kirche nach dem Naziterror und dem Zweiten Weltkrieg, ihre soziale und politische Verantwortung aus Glauben wahrzunehmen. Die zeitgleiche Gründung der EKD und des Hilfswerkes folgt einem inneren Grund: Kirche und Diakonie sind wie zweieiige Zwillinge, die sich dem einen Glauben an die Versöhnung verdanken. Flüchtlingshilfe, Wohnraumbeschaffung und Hilfsgüterverteilung sind bis heute aktuelle Aufgaben dieser diakonischen Kirche Jesu Christi. Bleibt sie ihrem Auftrag treu, hat und gewährt sie Zukunft, gerade den Menschen, deren Zukunft durch das Verhalten anderer Menschen immer wieder bedroht ist."

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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