Diakonie-Zitat: Fachkräfteeinwanderung fair gestalten

16. Dezember 2019
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  • Flucht und Migration
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Vertreter der Bundesregierung, von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden beraten heute über eine Strategie zur Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgsetzes, das im März in Kraft tritt.

Bei dem "Fachkräftegipfel" im Bundeskanzleramt steht im Fokus, wie qualifizierten Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten der Weg nach Deutschland geebnet werden kann.
Dazu erklärt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland:
 
"Eine erleichterte Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten außerhalb der EU ist ein wichtiger Baustein zur Bewältigung des Arbeitskräftemangels in Deutschland, aber sicher nicht das alleinige Patentrezept. So müssen bereits in Deutschland lebende Menschen für den Arbeitsmarkt fit gemacht und qualifiziert werden - unabhängig davon, aus welchem Grund und wie lange sie bereits hier sind.
 
Außerdem müssen die Interessen der Herkunftsländer der ausländischen Fachkräfte im Blick sein: Es kann nicht sein, dass die dort benötigten Fachkräfte, etwa im Gesundheitsbereich, abgeworben und die Länder mit den dadurch entstehenden Schäden alleine gelassen werden. Zu einem fairen Umgang gehört, dass die Fachkräftezuwanderung für alle ein Gewinn ist: für die Menschen, die zu uns kommen, ihre Heimatländer und für den deutschen Arbeitsmarkt."

Hintergründe zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz bietet ein Wissen kompakt.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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