Diakonie-Zitat: Corona-Warn-App zu nutzen ist ein Gebot der Solidarität

16. Juni 2020
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Heute stellt die Bundesregierung die Corona-Warn-App vor. Damit will sie die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und das Virus eindämmen.

Eine ältere Frau bedient ein Smartphone
© epd-bild/Juergen Blume

Die Corona-Warn-App wird dazu beitragen können, in größtmöglicher Normalität mit dem Virus zu leben.

Dazu sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:

„Diese Corona-Warn-App zu nutzen, halte ich für ein Gebot der Solidarität. Die App wird dazu beitragen können, in größtmöglicher Normalität mit dem Virus zu leben. Wenn genug Menschen mitmachen, kann sie zusammen mit einer Ausweitung der Tests wirkungsvoll helfen, eine zweite Infektionswelle und einen neuerlichen Lockdown mit tiefen Eingriffen in die Freiheitsrechte zu verhindern. Vorausgesetzt, die Hygiene- und Abstandsregeln werden weiterhin beachtet. Das ist im Interesse aller und in ganz besonderer Weise im Interesse hoch vulnerabler Gruppen. Darum ist es wichtig, dass sichergestellt wird, dass auch Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, aber auch Menschen ohne deutsche Sprachkenntnisse die App möglichst barrierefrei nutzen können.

In einem Land mit ungebrochen hohen Userzahlen von vielen sehr viel problematischeren und weit verbreiteten digitalen Kommunikationsmöglichkeiten halte ich die ausgerechnet in diesem Zusammenhang geführte Debatte um Datensicherheit und die angebliche Freiheitsproblematik für mindestens unverhältnismäßig. Zumal viele seriöse Datenschützer keine grundlegenden Bedenken äußern.“

Mehr Informationen gibt es im Blog-Beitrag des Diakonie-Präsidenten zur Corona-Warn-App sowie auf der Corona-Informationsseite der Diakonie Deutschand.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ansprechpartnerin

© Hermann Bredehorst

Kathrin Klinkusch

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