Zum Tod von Ernst-Wolfgang Böckenförde

25. Februar 2019
  • Diakonie Zitat

Zum Tod des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde am 24. Februar erklärt der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie:

„Mit Ernst-Wolfgang Böckenförde ist ein großer Jurist und Gelehrter von uns gegangen. Er hat in dem nach ihm benannten Diktum „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“ unvergleichlich präzise das Wesen unseres Gesellschaftssystems beschrieben. Als konfessioneller Wohlfahrtsverband arbeitet die Diakonie jeden Tag an der Umsetzung und Erfüllung dieses Diktums: Wir stellen unsere Werte und Überzeugungen in den Dienst des Ganzen, zugunsten aller Menschen. Und wir arbeiten mit an der Frage, welcher verbindende Gemeinsinn unsere Gesellschaft auch zukünftig zusammenhält . Das ist ein ständiger Prozess, der nie als abgeschlossen betrachtet werden kann. Es wird auch in Zukunft klug sein, sich immer wieder die Überlegungen von Ernst-Wolfgang Böckenförde dazu vor Augen zu halten.“

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

© Hermann Bredehorst

Ute Burbach-Tasso

Pressesprecherin

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