Zivilgesellschaft kann die Qualität von politischen Entscheidungen verbessern

18. Oktober 2018
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Zur Zukunft der Demokratie und zur Rolle der Zivilgesellschaft sagt Professorin Gesine Schwan auf der Konferenz Diakonie und Entwicklung:

"Die großen gesellschaftlichen Probleme lassen sich heute nicht mehr nur nationalstaatlich lösen. Das sieht man deutlich bei der Flüchtlingspolitik, die nur erfolgreich sein kann, wenn über alle Grenzen hinweg gedacht wird. Politik, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft müssen im vorstaatlichen Raum stärker kooperieren und Lösungen erarbeiten. Dies kann nur gelingen, wenn gegensätzliche Interessen ausdiskutiert und Konflikte überwunden werden. Dafür muss man auch mal die Perspektive wechseln und sich auf andere Einstellungen einlassen.

Politik ist kein Verkaufsgeschäft und Bürger sind keine Kunden. Alle, auch die Bürger, haben die Verpflichtung, zum Gelingen der Gesellschaft beizutragen. Die organisierte Gesellschaft kann dabei eine wichtige Rolle spielen, sofern sie gemeinwohlorientiert ist. Die Zivilgesellschaft kann die Qualität von politischen Entscheidungen verbessern."

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