Neue Chancen durch New Work

7. Juni 2018
  • Diakonie Zitat

Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung werden die Arbeitswelt der Zukunft stark verändern.

Zum Start einer Veranstaltungsreihe von EKD, Diakonie Deutschland und Evangelischer Akademie zu Berlin unter dem Titel "Die Digitale Revolution. Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?" sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:

"Wer vormittags in Berliner Szene-Bezirken ins Café geht, sieht, dass wir bereits in der Arbeitswelt 4.0 angekommen sind: Mobiles Arbeiten, unabhängig von einem festen Arbeitsplatz, im Home Office oder eben in einem Café, findet bereits statt. Wer nicht mehr stur von 9 bis 17 Uhr in einem Büro arbeiten muss, kann Beruf und Familie besser vereinbaren. Durch E-Learning lassen sich Zeit und Ort für Studium, Qualifizierung und Weiterbildung an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Die Digitalisierung in der Arbeitswelt schafft hier neue Chancen und Freiräume. "New Work" heißt das Stichwort, das die bisherige hierarchisch durchstrukturierte Arbeitswelt durch eine neue Arbeitsweise mit mehr Freiheit, Selbstbestimmtheit und Teilhabe an der Gemeinschaft ersetzen kann. Gleichzeitig entsteht durch die jederzeitige Erreichbarkeit ein Druck, immer präsent und verfügbar zu sein. Freizeit und Arbeitswelt "verschmelzen"

ineinander. Dies bedeutet Chance und Risiko zugleich und für beide Seiten, Unternehmen und Arbeitnehmer. Ich freue mich auf anregende Diskussionen mit führenden Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik."

Hinweis für Redaktionen:

Der erste Abend der Reihe "Die Digitale Revolution. Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?" finden statt am 7. Juni 2018, um 18.30 Uhr im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin Auf dem Podium diskutieren:

Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Prof. Dr. Gesche Jost, Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin und Internetbotschafterin der Bundesregierung für die Europäische Kommission und Prof. Dr. Martin Emmer vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin und Gründungsdirektor am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft in Berlin.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ansprechpartnerin

© Hermann Bredehorst

Ute Burbach-Tasso

Pressesprecherin

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