Folgen der Digitalisierung dürfen nicht den sozialen Frieden gefährden

25. September 2018
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Anlässlich der Veranstaltung "Die Digitale Revolution. Wie wir morgen leben und  arbeiten?" in der ESMT Berlin sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:

"Die sozialen Folgen der Digitalisierung dürfen nicht den sozialen Frieden in unserem Land gefährden. Die Digitalisierung wird zwar viele neue Stellen schaffen, in Deutschland ist aber nicht einmal die Hälfte aller Arbeitnehmer für diese neuen Jobs qualifiziert. Darum muss die Bundesagentur für Arbeit jetzt schnell zu einer Bundesagentur für Arbeit und Qualifikation werden. Kirche und Diakonie können mit ihrem feinmaschigen "Filialnetz" dazu beitragen, dass bei diesen Umbrüchen niemand auf der Strecke bleibt. Ein Soziales Jahr kann ein attraktiver Zwischenstopp bei der beruflichen Neuorientierung sein."

Unter dem Titel "Die Digitale Revolution. Wie wollen wir morgen leben und arbeiten?" laden die Diakonie Deutschland, die Evangelische Akademie zu Berlin und der Bevollmächtigte des Rates der EKD an vier Abenden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft zur Diskussion ein. Der zweite Abend der Reihe dreht sich um die arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen der Digitalisierung und findet statt in Kooperation mit ESMT Berlin am 25. September 2018, um 19.30 Uhr, in der ESMT Berlin, Schlossplatz 1, 10117 Berlin. Auf dem Podium diskutieren Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Köln.

Sie können die Diskussion per Livestream verfolgen unter https://www.esmt.org/esmt-berlin-livestream.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

© Hermann Bredehorst

Ute Burbach-Tasso

Pressesprecherin

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