"Ausbildungsoffensive Pflege" ein erster wichtiger Schritt für mehr Mitarbeitende in der Pflege

28. Januar 2019
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Im Rahmen der Zwischenbilanz der Konzertierten Aktion Pflege wurde heute von den Ministerinnen Dr. Franziska Giffey, Jens Spahn und Hubertus Heil mit den Verbänden eine Vereinbarung zu Stärkung der Pflegeausbildung unterzeichnet. Dazu sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik:

Die Diakonie begrüßt die 'Ausbildungsoffensive Pflege', die zu einer größeren Attraktivität des Pflegeberufs und zur besseren öffentlichen Information über die verschiedenen Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten beitragen soll, als einen ersten wichtigen Schritt. Mehr Ausbildungsplätze bereit zu stellen, Umschulungen für die Pflege zu erleichtern und Hochschulqualifikationen zu ermöglichen, sind wichtige Schritte für Karriereplanungen in der Pflege. Nur im Zusammenspiel aller Akteure von Bund, Ländern, Kommunen, Trägern und Einrichtungen kann die Umsetzung gelingen. Dazu wollen wir gerne unseren Beitrag leisten.

Die Maßnahmen der 'Ausbildungsoffensive Pflege' sollen bis 2023 greifen. Angesichts der demographischen Entwicklung muss die Pflege auch zukünftig eine hohe Priorität auf der politischen Tagesordnung behalten und für Mitarbeitende weiter attraktiv und zukunftsorientiert aufgestellt werden.

Die Verbesserungen in der Pflege dürfen allerdings nicht dazu führen, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen immer höhere Eigenanteile zahlen müssen. Deshalb muss eine Reform der Pflegeversicherung zügig angegangen werden.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

© Hermann Bredehorst

Stephan Röger

Co-Leitung Aktuelles (interim) Social Media stellv. Pressesprecher

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