Ausbau der Palliativversorgung gehört in Bundestags-Debatte über Neuregelung der Sterbehilfe

20. April 2021
  • Diakonie Zitat
  • Gesundheit und Pflege
  • Hospiz- und Palliativversorgung
  • Diakonisches Profil

Im Deutschen Bundestag ist am morgigen Mittwoch im Anschluss an die Fragestunde eine Orientierungsdebatte zum Thema Suizidhilfe geplant.

Vor zwei Menschen fliegen Vögel hoch
© Diakonie/Francesco Ciccolella

In unserer immer älter werdenden Gesellschaft darf kein Mensch an seinem Lebensende Angst vor Schmerzen oder fehlender Begleitung haben.

Dazu sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie:

„Ich begrüße, dass sich der Bundestag in einer Orientierungsdebatte mit dem komplexen Thema Sterbehilfe beschäftigt. Diese Debatte ist aber erst dann ernst zu nehmen, wenn sie auch eine Debatte über den weiteren Ausbau der hospizlich-palliativen Versorgung am Lebensende ist. In unserer älter werdenden Gesellschaft darf kein Mensch Angst vor Schmerzen oder fehlender Begleitung haben. Das Recht auf palliative Versorgung nicht nur im Hospiz, sondern auch im Pflegeheim oder zuhause, hat immer noch eine sehr labile Basis. Es muss darüber gesprochen werden, dass wir auf allen Stationen und in Pflegeheimen palliative Fachkräfte benötigen. Erst wenn dies in den Beratungen berücksichtigt wird, ist die Debatte vollständig.“

Weitere Informationen gibt es auf der Debattenseite der Diakonie Deutschland zum selbstbestimmten Sterben.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ansprechpartnerin

© Hermann Bredehorst

Kathrin Klinkusch

Pressesprecherin

030 65211-1780

[email protected]