07.2018: Leitfaden der Zusammenarbeit von Diakonie Deutschland, gliedkirchlichen Diakonischen Werken und Fachverbänden

20. November 2018
  • Diakonie-Text

„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott.“ (1. Kor.12,4-6)

Die paulinische Gaben- und Ämterlehre ist auch für das Verständnis des gemeinsamen Auftrags, der gemeinsamen Verantwortung und für das Zusammenwirken der Diakonie in ihren unterschiedlichen Organisationsformen, insbesondere für das Zusammenwirken der Fachverbände und der gliedkirchlichen Diakonischen Werke auf Landes- und Bundesebene leitend. Im Geist des menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Hauptes der Kirche will Diakonie in all ihren Organisationsformen anderen Menschen vorbehaltlos zum Nächsten werden. Sie setzt sich aus Glauben für eine menschengerechte und sozial gerechte Gestaltung der Gemeinwesen und gesellschaftlichen Verhältnisse ein. Dieser verbindende Geist begründet auch die Verpflichtung, das Zusammenwirken innerhalb der Diakonie zum Wohl der Menschen und des Gemeinwesens stetig zu verbessern und auszubauen.

Der Ausschuss Diakonie hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um den nun vorliegenden Leitfaden zu erarbeiten. Dieser Arbeitsgruppe unter Leitung des Vorsitzenden des Ausschusses Diakonie, Dieter Kaufmann, gehörten jeweils drei Vertreter der gliedkirchlichen Diakonischen Werke (Dieter Kaufmann, Eberhard Grüneberg, Dr. Christoph Künkel) und der Fachverbände (Marc Hentschke, Michael Fähndrich, Frank Ertel) sowie die Leitung des Werkes Diakonie Deutschland (Ulrich Lilie, Maria Loheide, Dr. Jörg Kruttschnitt) an.