04.2016: Soziales Unternehmertum und Tendenzen am Sozialmarkt

7. Juni 2016
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Die soziale Daseinsvorsorge hat in den letzten Jahren große Umwälzungen erlebt: Der wachsende Sozialmarkt in Deutschland und der EU-Binnenmarkt haben den Rahmen verändert. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Zukunft sozialer Arbeit?

In der Diakonie fällt mitunter das Eingeständnis noch schwer, dass auch wir im Interesse unserer Klientinnen, Nutzer und Kunden unternehmerisch handeln. Dies scheint eine zu große und vorauseilende Marktkonformität zu suggerieren. Das Wirtschaftlichkeitsgebot ist uns da vielleicht schon näher.

Wirtschaftliches Handeln wird in der Bibel durchaus unter diesen positiven Vorzeichen beschrieben: Die Parabel von den anvertrauten Talenten (Mt. 25,14-30) fordert dazu auf, das Evangelium von der Güte Gottes fruchtbar werden zu lassen. Das dafür verwendete Bild vom Kapital, aus dem man etwas machen kann, unterstreicht die Bedeutung umsichtigen Wirtschaftens und zeigt, dass es in einer Welt begrenzter Ressourcen wichtig ist, Potenziale zum Nutzen aller einzusetzen. Doch zu Recht wahren wir auch eine kritische Distanz zu einer problematischen Ökonomisierung und wissen um unseren ganz eigenen Auftrag.

In diesem Diskussionspapier versuchen wir Antworten auf eine Reihe von Fragen zu geben: Was hat es mit der Initiative der EU auf sich? Was bedeutet dieser Vorstoß für uns konkret? Sind diakonische Einrichtungen Sozialunternehmen in den Augen der EU? Wo verorten wir uns selbst? Können wir die Instrumente der EU nutzen und was bringen sie uns? Wie können wir uns weiter entwickeln auf Feldern wie "zusätzliche Finanzierungsformen", "Wirkungsorientierung" und "Entwicklung von innovativen Angeboten"?

Viele der hier skizzierten Prozesse sind noch im vollen Gange. Es ist nicht vorherzusehen, wie sich die beobachteten Chancen und Risiken mittel- und langfristig auswirken werden, und es gibt kein Patentrezept, wie wir als Diakonie unsere Zukunftsfähigkeit am besten entwickeln und wahren können. Deshalb wollen wir zur Diskussion einladen und uns mit ihnen diesen Fragen stellen.

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