Thema kompakt: Arbeitslosigkeit

- Was bedeutet Arbeitslosigkeit? Was sind die Ursachen und welche Hilfen gibt es? Antworten auf diese Fragen, Zahlen und Fakten sowie eine Stellungnahme der Diakonie bietet diese Übersicht.

2 842 844 Das sind Arbeitslose in Deutschland 3,638 Millionen Insgesamt ergibt sich so eine tatsächliche Arbeitslosenzahl von rund Menschen in Deutschland Die Arbeitslosenstatistik wird von der Bundesagentur für Arbeit erfasst (Vollerhebung) und veröffentlicht. Neben der Anzahl an Arbeitslosen wird die Arbeitslosenquote veröffentlicht. Sie zeigt den Anteil der Arbeitslosen am gesamten Arbeitskräftepotential. Was bedeutet Arbeitslosigkeit? Im Alltagsgebrauch spricht man dann von Arbeitslosigkeit, wenn eine Person Arbeit sucht, aber keine findet. Die offizielle deutsche sozialrechtliche Definition von Arbeitslosigkeit ist im Sozialgesetzbuch (SGB) III § 16 Abs. 1 enthalten. Doch die Arbeitslosenstatistik bildet das tatsächliche Ausmaß der Arbeitslosigkeit nur unvollständig ab, da weitere Personengruppen, obwohl sie unfreiwillig arbeitslos sind und bereit sind Arbeit aufzunehmen, statistisch nicht als arbeitslos geführt werden. Diese Personengruppen zählen zu den so genannten Unterbeschäftigten und werden in einer separaten Statistik geführt. Entsprechend liefert die Unterbeschäftigungsstatistik im engeren Sinne ein umfassenderes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung. Danach gelten Personen als arbeitslos, wenn sie: nicht in einem Beschäftigungs-verhältnis stehen aktiv eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung suchen sich bei der Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet haben Die Arbeitslosenquote im April 2015 lag bei Das gesamte Arbeitskräftepotential*im Jahr 2014 in Deutschland:ca. 45,59 Millionen Menschen 6,5 % Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (u.a. Ein-Euro-Jobs) Im April 2015 gab es offiziell 2,843 Millionen Arbeitslose. Nicht in die offizielle Arbeitslosenzahl gingen aber 795.000 eigentlich Arbeitslose ein, die in der Unterbeschäftigungsstatistik geführt werden, darunter:* Arbeitslose, die externe Arbeitsvermittler in Anspruch nehmen Arbeitslose über 58 Jahre, die seit mehr als einem Jahr kein Jobangebot mehr erhalten haben Arbeitslose, die am Tag der Erfassung krank-geschrieben waren *Das Arbeitskräftepotential/Erwerbsper-sonenpotential umfasst alle Menschen, die arbeiten können, wollen und dürfen. Als Maß für das Arbeitskräfteangebot beinhaltet es sowohl die Personen, die ihren Erwerbswunsch realisiert haben (Erwerbstätige, Beschäftigte) als auch diejenigen, denen das noch nicht gelungen ist (Beschäftigungslose). Arbeitslose über 58 Jahren, die seit mehr als einem Jahr kein Jobangebot mehr erhalten haben Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Komponenten der Unterbeschäftigung, April 2015 Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik (u.a. Ein-Euro-Jobs) Arbeitslose, die externe Arbeitsvermittler in Anspruch nehmen Arbeitslose, die am Tag der Erfassung krankgeschrieben waren Personengruppen die nicht der Arbeits-losen-, sondern in der Unterbeschäftigten-statistik geführt werden sind
Aktuelle statistische Daten zeigen eine Verhärtung von Langzeitarbeitslosigkeit. Während die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit einer Arbeitslosigkeitsdauer von unter 24 Monaten zwischen 2012 und 2013 um ein Prozent zugenommen hat, ist die Zahl derer, die bereits länger als zwei Jahre arbeitslos sind, im gleichen Zeitraum um sechs Prozent gestiegen. Auch bei guter Wirtschaftslage finden Langzeitarbeitslose nur schwer eine Beschäftigung. Neue Beschäftigungsverhältnisse sind oft instabil und haben Drehtüreffekte zur Folge – mehr als die Hälfte fällt innerhalb eines Jahres zurück in den Hartz IV-Bezug.Siehe Hilfen der aktiven Arbeitspolitik 1,06 Millionen Im Februar 2015 gab es Langzeitarbeitslose in Deutschland wenn das erste Jahr der Arbeits-losigkeit vorbei ist, wird die Dauer der Arbeitslosigkeit von vorne gezählt, wenn: arbeitslos Wann gilt eine Person als langzeitarbeitslos? langzeitarbeitslos Maßnahmen(z.B. Ein-Euro-Jobwird vermittelt) Krankschreibungvon länger als sechs Wochen die Person gilt dann wieder als kurzfristig arbeitslos (also weniger als ein Jahr) länger als 1 Jahrarbeitslos Wer gilt als langzeitarbeitslos? Als langzeitarbeitslos gelten Personen, die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind. Laut der Arbeitslosenstatistik waren im Februar 2015 1,06 Mio. Personen langzeitarbeitslos. Auch hier wird das tatsächliche Ausmaß unterzeichnet. Wenn die betreffende Person an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme (ausgenommen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung) teilnimmt oder eine Krankschreibung von länger als sechs Wochen vorliegt, wird die Dauer der Arbeitslosigkeit wieder von vorne gezählt. Man spricht hier von einer schädlichen Unterbrechung. Nach Ende der Maßnahme beziehungsweise der Krankheit wird die Person in der Statistik wieder als kurzzeitig arbeitslos geführt. Dass in der Zwischenzeit gar keine Arbeit gefunden wurde, ist irrelevant. Auch Arbeit von nur einem Tag führt dazu, dass die Dauer der Arbeitslosigkeit wieder von neuem gezählt wird. De facto wird monatlich eine Statistik präsentiert, die das tatsächliche Ausmaß der Langzeitarbeitslosigkeit weder hinsichtlich der Dauer noch der Anzahl der Langzeitarbeitslosen realistisch darstellt.
Ursachen von Arbeitslosigkeit Friktionelle Arbeitslosigkeit (Sucharbeitslosigkeit): Entsteht zwischen der Aufgabe einer alten und der Aufnahme einer neuen Tätigkeit. Diese Art von Arbeitslosigkeit ist meist von kurzer Dauer. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit: Durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Nachfrageschwankungen verursachte Arbeitslosigkeit. Bei schwacher Nachfrage entlassen Betriebe Arbeitnehmer und stellen bei steigender Nachfrage wieder ein. Diese Art von Arbeitslosigkeit kann zu Massenarbeitslosigkeit führen. Saisonale Arbeitslosigkeit: Im Jahresverlauf bestehen aufgrund von Klimabedingungen in unterschiedlichen Wirtschaftssektoren Schwankungen in der Nachfrage (z.B. Bauwirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft). In der Regel steigt die Arbeitslosigkeit im Winter und sinkt in den Sommermonaten. Es werden vier Arten von Arbeitslosigkeit unterschieden: friktionelle Arbeitslosigkeit konjunkturelle Arbeitslosigkeit saisonale Arbeitslosigkeit strukturelle Arbeitslosigkeit Strukturelle Arbeitslosigkeit: Entsteht durch Veränderungsprozesse der Arbeitswelt. Strukturelle Arbeitslosigkeit kann regionale, sektorale, technologische oder qualifikationsspezifische Ursachen haben. Wenn z.B. Arbeitnehmer arbeitslos werden, die zuvor in der verarbeitenden Industrie tätig waren, diese Tätigkeit aber nicht mehr so stark nachgefragt wird, da die Qualifikationsanforderungen für neue Bereiche andere sind. Von struktureller Arbeitslosigkeit spricht man auch, wenn die Anforderungen an die Produktivität eines Arbeitsplatzes so hoch sind, dass Menschen mit geringerer Produktivität in die Arbeitslosigkeit gedrängt werden.
Einsatz alsKindersoldaten Erwerbsarbeit hat einen sehr hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Arbeit dient nicht nur der Existenzsicherung. Über Arbeit vollzieht sich in weitem Maße gesellschaftliche Integration. Insofern hat der Verlust von Arbeit für die Betroffenen nicht nur eine materielle, sondern auch eine sozial und psychisch destabilisierende Wirkung.Somit können multiple Problemlagen zusammenkommen, die wiederrum hemmend wirken auf eine Reintegration in Arbeit. Arbeitslosigkeit wirkt sich aber nicht nur negativ auf den Arbeitslosen selbst aus, sondern auch auf die Familie. soziale Ausgren-zungserfahrungen Stigmatisierung familiäre Konflikte Gefühle der Schuld und des Nicht-Gebraucht-Werdens gesundheitliche Probleme (Suchterkrankungen, psychische Probleme). mögliche Folgen insbesondere von länger andauernder Arbeitslosigkeit die Entwertung bisher erlangter Qualifikationen Individuelle Folgen vonArbeitslosigkeit
Hilfen zum Lebensunterhalt Besteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld oder endet dieser, kann ein Antrag auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beim zuständigen Jobcenter gestellt werden. Gewährt wird Arbeitslosengeld II, sofern Bedürftigkeit besteht und man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Die Höhe des Arbeitslosengeldes beträgt 60% des zuletzt erhaltenen Nettolohnes. Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich nach der Dauer der Erwerbsverhältnisse innerhalb einer Rahmenfrist und dem Lebensalter. Die maximale Bezugsdauer beträgt 12 Monate. Für Personen ab 50 Jahren sind längere Bezugsdauern möglich. Arbeitslosengeld Personen, die zuvor in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Wenn man ein Kind hat erhält man 67% des letztenNettolohnes. Dazu gilt folgender Ablauf: Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, sind verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dem Beschäftigungsende persönlich bei der Arbeitsagentur arbeitsuchend zu melden bzw. innerhalb von drei Tagen nach Kenntnisnahme. Das ist wichtig für den Anspruch auf Arbeitslosengeld, eine verspätete Arbeitssuchendmeldung hat finanzielle Nachteile. Ziel dieser Regelung ist, die Zeit vor der Beendigung des Arbeitsverhältnisses für die Beschäftigungssuche zu nutzen und die Dauer der Arbeitslosigkeit zu verkürzen.Spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit muss eine persönliche Arbeitslosmeldung erfolgen. Im Falle von Arbeitslosigkeit können Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch III (Arbeitslosengeld) oder Sozialgesetzbuch II (Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt) in Anspruch genommen werden.
Gleichzeitig ging die Zahl der Langzeitarbeitslosen von 2010 bis 2013 im Jahresschnitt lediglich um 7 Prozent zurück. Diese Entwicklung ist Ausdruck der Sparmaßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik.Quelle: Deutscher Bundestag, Drucksache 18/940 Hilfen der aktiven Arbeitsmarktpolitik In den beiden genannten Sozialgesetzbüchern sind über die finanzielle Sicherung des Lebensunterhaltes hinaus auch Hilfen geregelt, die die Aufnahme einer neuen Erwerbstätigkeit unterstützen sollen. Diese sogenannten Leistungen zur Eingliederung in Arbeit umfassen Maßnahmen zur Aktivierung (z.B. Bewerbungstrainings), Hilfen bei der Berufswahl und Berufsausbildung, berufliche Weiterbildungen, Instrumente zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wie Lohnkostenzuschüsse zum Arbeitgeberbrutto an den Arbeitgeber, wenn er eine benachteiligte langzeitarbeitslose Person einstellt , besondere Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen, Förderung der Selbstständigkeit oder Beschäftigung schaffende Maßnahmen (z.B. Ein-Euro-Jobs).Diese Hilfen stehen auch arbeitslos gemeldeten Personen offen, die keinen Anspruch auf finanzielle Leistungen haben.Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung, Hartz IV hingegen eine steuerfinanzierte staatliche Grundsicherung. Hilfen der aktiven Arbeitsförderung werden aus dem Haushaltstitel für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit finanziert, der jährlich im Bundeshaushalt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales festgesetzt wird. Die Möglichkeiten arbeitsmarktpolitischer Förderung von langzeitarbeitslosen Menschen wurden durch die Kürzungen im Haushalt in den vergangenen Jahren massiv eingeschränkt. Zudem ist der Anteil, der aus dem Eingliederungstitel für die Verwaltung aufgewendet wird, in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. 2010 erhielten noch rund 15 Prozent der Hartz IV-Empfänger eine Förderung waren es im Jahresdurchschnitt 2013 nur noch 151.000 Personen. Standen 2010 im Jahresdurchschnitt noch 344.000 Personen in einem öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnis, 2013 waren es rund 10 Prozent Nur jeder elfte Hartz IV-Empfänger (9 Prozent) wurde 2014 mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert Von noch 6,6 Milliarden Euro im Jahr 2010 wurde der Eingliederungstitel im Haushalt stetig gekürzt Zuletzt 2015 auf 3,9 Milliarden Euro Bei der öffentlich geförderten Beschäftigung wurde am stärksten gespart. Das entspricht einem Rückgang von 56 Prozent. Das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz hat errechnet, dass 480.000 erwerbslose Personen im Hartz IV-Bezug nahezu chancenlos sind am Arbeitsmarkt. In den Familien dieser Menschen leben ber 340.000 Kinder unter 15 Jahren.
Im November 2014 hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ein Konzept zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit vorgelegt.* Damit wurde die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit wieder auf die politische Agenda gesetzt. Wesentliche konkrete Inhalte sind zwei Bundesprogramme zur öffentlich geförderten sozial-versicherungspflichtigen Beschäftigung für insgesamt maximal 43.000 Personen. (Das „ESF-Programm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter“ und „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Eine längerfristige Beschäftigungs-perspektive über zeitlich befristete Programme hinaus wird nicht ermöglicht. Der Aspekt der Gesundheitsförderung von Arbeitslosen wird aufgegriffen und das Vorhaben formuliert, die Zusammenarbeit der Beteiligten Akteure wie Bundes-agentur für Arbeit und der Gesetzlichen Krankenversicherung zu fördern und insgesamt vor Ort die Netzwerkarbeit mit kompetenten lokalen Akteuren vor allem für die Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen zu fördern. Ausblick *Quelle: Bundestagsdrucksache 18/11 234
Die Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre als Politik des „Stop and Go“ und starker Kürzungen der Eingliederungsmittel hat die Chancen auf Teilhabe eingeschränkt und weder für Leistungsberechtigte noch Leistungserbringer verlässliche Rahmenbe-dingungen geschaffen. Arbeitsmarktpolitik muss dagegen auf die Bedürfnisse nach Einkommen, längerfristiger Arbeitsplatzperspektive und sinnvoller Beschäftigung eine Antwort geben.Aktive Arbeitsmarktpolitik braucht eine ausreichende und verlässliche Finanzierung für eine bedarfsgerechte und nachhaltige Förderung. Ein ausgeweitetes Angebot der sozialen Unterstützung, der öffentlich geförderten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der beruflichen Qualifizierung und Weiterbildung ist notwendig. Statt kurzfristiger und wenig nachhaltender Vermittlungslogik sollen längerfristige Integrationsstrategien, die den Menschen Perspektiven bieten, verfolgt werden, und das Erreichen von Teilzielen sollte anerkannt werden.Die Diakonie sieht öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Markt als eine wesentliche arbeitsmarktpolitische Antwort auf Langzeitarbeits-losigkeit. Sozialversicherungspflichtige öffentlich geförderte Beschäftigung soll allen Arbeitsgebern offen stehen und muss sich an dem orientieren, was als „gute Arbeit“ gilt. Dafür braucht es eine gesetzliche Regelung, die eine längerfristige Förderung ermöglicht und einen Passiv-Aktiv-Transfer zur Mitfinanzierung.Es gilt, Menschen zu helfen, Armut und Ausgrenzung zu überwinden, sie darin zu unterstützen, sich für eine Verbesserung ihrer Lebenssituation einzusetzen. Dabei ist Unterstützung auf Augenhöhe nötig. Es geht um Förderung, die als Angebot und Chance erfahren wird, die persönliche Situation anknüpfend an den eigenen Kompetenzen zu verbessern. Die Beratung in den Jobcentern ist von großer Bedeutung. Zentral ist, dass in der Beratung eine Atmosphäre vertrauensvoller Kooperation zwischen Leistungsberechtigtem und Integrationsfachkraft geschaffen wird, indem die Leistungsberechtigten die Gestaltungskompetenz über ihr Leben behalten. Auf dieser Basis kann eine individuelle Integrationsstrategie vereinbart werden, die Schritt für Schritt umgesetzt und begleitet werden kann. Es ist wichtig, dass Leistungsberechtigte beim Zugang zu Angeboten ihr Wunsch- und Wahlrecht ausüben können. Für diesen Prozess braucht es adäquate Instrumente und Bausteine die bedarfsgerecht zur Verfügung stehen.Insgesamt sind ausreichende finanzielle Mittel für die Verwaltung und die Förderung sowie verlässliche gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen für Leistungsberechtigte, Jobcentermitarbeitende und Arbeitgeber die Basis für eine bedarfsgerechte Unterstützung, die Perspektiven für Leistungsberechtigte eröffnet. Bewertung der Diakonie