Straffälligenhilfe

Die soziale Situation ehemaliger Straffälliger und von Haft bedrohter Menschen, die heute eine Beratungsstelle der Diakonie aufsuchen, weist erhebliche Defizite in Einkommen, Vermögen, Wohnraum, Arbeit und Ausbildung sowie soziale Kontakte auf. Viele Hilfe Suchenden sind mehrfach vorbestraft, alkohol- und/oder drogenabhängig und haben eine geringe Frustrationstoleranz.

Pro Jahr werden in Deutschland rund 150.000 Menschen inhaftiert. Die Inhaftiertenrate steigt seit einigen Jahren. Sie sitzen ihre Strafe in etwa 300 Haftanstalten ab. 95 Prozent aller inhaftierten Straftäter sind männlich.

Ziel der Straffälligenhilfe im Diakonischen Werk der EKD ist es, die Hilfen für Straffällige zu verbessern, zu erweitern und ihre gesellschaftliche Integration und Resozialisierung zu fördern. Sie hilft Betroffenen und ihren Familien während einer Haft und nach der Entlassung.

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Themen und Aufgaben

Kontakt

Christian Bakemeier
Bahnhofsmission und Straffälligenhilfe

Tel.: (030) 83001-368
E-Mail: bakemeier(at)diakonie.de

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