Stellungnahmen

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22.06.2003

Blind-PG

Zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Gesundheitssystems

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Aus Sicht des Diakonischen Werks der EKD sind Reformen zur Modernisierung des Gesundheitssystems notwendig, um das im Prinzip gut ausgebaute Gesundheitswesen in Deutschland weiterzuentwickeln.

"Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass eine vordergründige und kurzfristige Kostenorientierung dem hoch geschätzten und komplexen Gut der Gesundheitsvorsorge nicht gerecht werden kann." Darauf haben wir im Abschlußbericht des Projektes "Rationalisierung und Rationierung im Gesundheitswesen und Sozialbereich" (2000-2002) hingewiesen.

Maßstab aller Reformüberlegungen muss immer der Mensch mit seiner Würde, Autonomie und Lebensqualität sein. Heilung und Rehabilitation gelingen eher, je mehr der einzelne Mensch angesprochen und einbezogen wird.

Deshalb sollten nach unserer Auffassung folgende Punkte Ausgang für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens sein:

  • ein ganzheitlicher Gesundheitsbegriff
  • die umfassende Stärkung von Patientenrechten auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene
  • die Stärkung der Rolle des Hausarztes
  • der Aufbau einer integrierten Versorgung und Vermeidung von Schnittstellen zu Lasten der Patienten
  • der Ausbau der Prävention
  • der Ausbau der Rehabilitation zu einem künftigen Kernbereich des Gesundheitswesens
  • die Sicherung und Verbesserung der Versorgungsqualität durch die Leistungserbringer entsprechend der veröffentlichten Qualitätshandbücher der Diakonie.

Die vollständige Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

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