Stellungnahmen

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31.08.2011

Blind-PG

Anforderungen an die Pflegereform 2011/2012 aus Sicht des Diakonie-Bundesverbandes

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Berlin (DWEKD) - In einem Positionspapier fasst die Diakonie die wichtigsten Eckpunkte für eine Reform der Pflegeversicherung zusammen.

Die Finanzierung der Pflegeversicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, so Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier. Deshalb lehnt die Diakonie eine Privatisierung der steigenden Kosten unter dem Stichwort „Eigenverantwortung“ ab. Besser ist eine Mischstrategie, bei der die Sicherung der laufenden Ausgaben um einen kollektiv aufzubauenden, kapitalgedeckten Finanzstock ergänzt wird.

In Deutschland steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen dementiell erkranken und auf umfangreiche Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Diesen Tatsachen wird die Definition der Pflegebedürftigkeit im derzeitigen Pflegeversicherungsgesetz nicht gerecht.

Ein weiterer Aspekt ist der Mangel an qualifizierten Pflegekräften. Wenn es nicht gelingt die Pflege als Berufsfeld attraktiver zu gestalten und den Pflegeberuf ideell und materiell aufzuwerten, ist zu befürchten, dass sich das Pflegeangebot in seiner Qualität und Leistungsfähigkeit nicht halten lässt.

Nicht zuletzt fordert die Diakonie eine bessere Anerkennung und gesellschaftliche Unterstützung sowie verschiedene Maßnahmen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen.

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