Senioren-Ehepaar im Park

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Stationäre und offene Altenhilfe

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Ältere Menschen stellen keine homogene Gruppe dar: Neben der biografischen Situation und den Entwicklungsbedingungen in früheren Lebensphasen spielen die materiellen, gesundheitlichen, geistigen und sozialen Gegebenheiten eine erhebliche Rolle.

In Deutschland kommen heute auf 100 Erwerbstätige rund 35 Ältere, 2030 werden es 71 sein. Der Anteil der Hochbetagten ab 85 Jahren wird besonders wachsen steigen. Die "Altersgesellschaft" besteht zu zwei Dritteln aus Frauen.

Nach dem 80. Lebensjahr werden die Menschen unselbstständiger. Von den 60-bis 80-jährigen sind rund zehn Prozent, von den über 85-jährigen fast die Hälfte hilfs- oder pflegebedürftig. Nur wenige können im familiären Rahmen betreut werden. Mehrere Generationen leben immer seltener unter einem Dach. Viele Mütter kehren nach einer Phase der Kinderbetreuung wieder ins Berufsleben zurück. Hilfe vom Ehe- oder Lebenspartner ist nur selten möglich, denn die meisten Älteren leben in Ein-Personen-Haushalten.

Die Diakonie unterhält etwa 150.000 Betten in stationären Einrichtungen der Altenhilfe. Für die Pflege, Betreuung und Versorgung alter und kranker Menschen hat die Diakonie ein einheitliches Qualitätsprofil entwickelt und mit einem Prüfsiegel kenntlich gemacht. Zu den wichtigsten Merkmalen diakonischer Pflege gehört der menschenwürdige Umgang mit den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Adressen von Einrichtungen der stationären Altenhilfe nennen Ihnen die Diakonischen Werke der Landeskirchen.

Seit der Einführung der Rentenreform 1957 sind die materiellen Lebensverhältnisse älterer Menschen spürbar besser geworden. Ihr Lebensabend hat sich stark verändert: durch früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, durch Arbeitslosigkeit und längere Zeiten der Verwitwung. Auch die Lebensstile haben sich gewandelt: Es gibt immer mehr Alleinlebende, die bewusst so leben möchten.

Die offene Altenarbeit der Diakonie hat vor allem präventiven Charakter. Ihr Ziel ist es, ältere Menschen darin zu unterstützen, ihre Selbstständigkeit bis ins hohe Alter zu bewahren, Kontakte zu anderen Menschen zu pflegen und vorhandene Fähigkeiten einzusetzen.

Die Angebote der offenen Altenarbeit erfüllen eine doppelte Funktion: Zum einen können sie von älteren Menschen einfach genutzt werden, zum anderen aber bieten sie die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Wer in der offenen Altenarbeit ehrenamtlich arbeitet, tut nicht nur etwas für andere, sondern auch etwas für sich. Ehrenamtliche Arbeit fördert Eigenverantwortlichkeit und Solidarität. Ohne Ehrenamtliche wäre offene Altenarbeit undenkbar. In dem die wachsende Anzahl Älterer ihre Anliegen selbst in die Hand nimmt, Aktionen organisiert sowie selbstbestimmt und eigenverantwortlich aktiv wird, wird zugleich die Altenarbeit weiterentwickelt.

Wenn Sie sich für einen Bereich interessieren, wenden Sie sich bitte an Ihre Kirchengemeinde, die regionalen Diakonischen Werke, die Diakonischen Werke der Landeskirchen oder das Evangelische Seniorenwerk.

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Kontakt

Manfred Carrier
Stationäre und teilstationäre Altenhilfe und Pflege

Tel.: (030) 83001-360
E-Mail: carrier(at)diakonie.de

Kontakt

Erika Stempfle
Ambulante gesundheits- und sozialpflegerische Dienste / ambulante Altenhilfe, Familienpflege und Dorfhilfe

Tel.: (030) 83001-357
E-Mail: stempfle(at)diakonie.de

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