Selbstverständnis

"Diakonie" leitet sich vom griechischen Wort für Dienst ab. Gemeint ist der Dienst für Hilfebedürftigte und damit "tätige Nächstenliebe" – die zeigt sich zum Beispiel in Form von "Kletterhilfe", sagt Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier.

Christinnen und Christen ist es wichtig, dass ihr Glauben nicht nur in Predigt und Gottesdienst sichtbar wird, sondern auch in der praktischen Hilfe für den Nächsten. Dies wird in dem Begriff "Diakonie" deutlich, da er von seinem griechischen Ursprung her (diakonia) alle Aspekte des Dienstes am Nächsten umfasst.

Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen. Sie versteht ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe und setzt sich ein für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Neben der tätigen Hilfe versteht sich die Diakonie als Anwältin der Schwachen und benennt öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft.

Wo begegnen wir Diakonie im Alltag?

Was ist Diakonie? Wie sehen die Aufgaben und Ziele diakonischer Arbeit aus? Antwort auf diese Fragen gibt ein Video, das 2011 in der Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee aufgenommen wurde.

Drehort war neben dem Seniorenzentrum vor allem die Kletterwand der Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Vor der Kamera kamen hier nicht nur Bewohner, Schüler und Erzieher zu Wort, sondern auch Johannes Stockmeier. „Diakonie ist Kletterhilfe“, brachte es der Diakonie-Präsident auf den Punkt.

 

"Diakonie ist Kletterhilfe"