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03.12.2003

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Projekt der Altenhilfe gewinnt "innovatio 03"
Sozialpreis fördert ehrenamtliches Engagement in der Altenhilfe

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Berlin - Der mit 13.000 Euro dotierte Sozialpreis innovatio ist am Mittwoch in Berlin an das Servicebüro für Ehrenamtlichkeit in der stationären Altenhilfe (SESA) des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Neuss e.V. verliehen worden. 

Der mit 13.000 Euro dotierte Sozialpreis innovatio ist am Mittwoch in Berlin an das Servicebüro für Ehrenamtlichkeit in der stationären Altenhilfe (SESA) des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen im Kreis Neuss e.V. verliehen worden.
Aus über 230 Bewerbungen hatte eine Jury zehn Projekte ausgewählt und zur Preisverleihung in das Rote Rathaus eingeladen.

Das Ziel des Projektes ist es, ein Konzept für die Gewinnung, Einbindung und Begleitung von Freiwilligen in der stationären Altenhilfe zu erarbeiten. Hierzu arbeitet das Servicebüro mit den Freiwilligenagenturen des Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes der Region zusammen. Von den insgesamt 100 Mitarbeitern sind 85 ehrenamtlich tätig.

In seiner Laudatio erinnerte der Präsident des Diakonischen Werkes, Pfarrer Dr. h.c. Jürgen Gohde, dass caritatives und diakonisches Handeln und ehrenamtliches Engagement seit jeher zusammengehören. "Freiwilliges Engagement ist eine unentbehrliche Ressource, die in den Kirchen und ihren Wohlfahrtsverbänden immer wieder Innovationen angestoßen haben. Wohlfahrtspflege lässt sich ohne freiwilliges Engagement nicht denken." Er würdigte besonders, dass durch SESA die Kontakte zwischen den in Einrichtungen lebenden alten Menschen und ihrem örtlichen Umfeld gepflegt und auch das Zusammenleben von Jungen und Alten gestärkt würden.

Der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Dr. Peter Neher, hob hervor, dass die 225 eingereichten Projekte die Spitze eines Eisberges seien. "Es gibt in Deutschland bemerkenswerte Initiativen in der sozialen Arbeit der Kirchen, die zukunftsweisend und beispielhaft sind." Er dankte vor allem für den Mut, Initiative zu ergreifen und sich trotz unsicherer Ressourcen und Zukunft auf den Weg zu machen. Gleichzeitig mahnte er, dass der Staat die Verantwortung für soziale Aufgaben nicht an den Einzelnen und die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen allein delegieren könne.

Der Sozialpreis innovatio ist in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen worden. Bewerben konnten sich Projekte aus Caritas und Diakonie, die sich drängender sozialer Probleme annehmen und innovative Lösungen entwickelt haben. Das Preisgeld stiftet die Bruderhilfe Pax Familienfürsorge und die HUK-Coburg, gefördert wird der Sozialpreis innovatio von Chrismon - Das evangelische Magazin.

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