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29.12.2004

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Mit neuen Modellen soziale Perspektiven verbessern
Diakonie-Präsident Dr. h. c. Jürgen Gohde fordert notwendige Veränderungen

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Berlin - Mehr sozialversicherungspflichtige, steuerpflichtige Arbeitsverhältnisse, mehr Investitionen in Bildung, Aus- und Weiterbildung, mehr qualifizierte Integrationsangebote – dies sind zentrale Forderungen, die nach Ansicht von Diakonie-Präsident Dr. h. c. Jürgen Gohde die sozialen Perspektiven nachhaltig zum Positiven verändern könnten.

Eine alternde Gesellschaft, Probleme bei der Integration von Migranten sowie die Tatsache, dass vor allem von Familien mit Kindern zunehmend in Armut geraten, verlangten ein Umsteuern, ein Nachdenken über vorhandene Ressourcen und neue Modelle. "Wir werden in den nächsten Jahrzehnten verhindern müssen, dass unsere Gesellschaft ein schweres Problem sowohl für die sozialen Sicherungssysteme als auch für die demokratische Kultur bekommt. Die Spaltung der Gesellschaft, die Bildung von Parallelgesellschaften muss verhindert werden", betont Gohde. 
 "Wir müssen neue Modelle entwickeln, in denen freiwilliges ehrenamtliches Engagement verknüpft wird mit verlässlichen institutionellen Hilfen. Wir müssen Hilfe durch Nachbarschaften und Netzwerkemodelle mobilisieren", hebt Gohde hervor. Dabei müssten Kirche und Diakonie eine Hoffnungsperspektive beschreiben, aus der die Kräfte kommen, die Veränderung möglich machten. Oberstes Ziel alles Handelns und aller Verantwortung sei für die Diakonie die Würde des einzelnen Menschen in allen Lebenslagen: ob pflegedürftig, gebrechlich, krank, behindert, wohnungslos oder arm.

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