Zeitschriftenauslage 2

Pressemeldungen DW EKD

2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000

25.06.2010

Häsuer und Kräne der Baustelle Speicherstadt Hamburg

Kürzungspläne für Städtebauförderung sind inakzeptabel

Text mit ReadSpeaker vorlesen

Berlin (DW EKD) - Angesichts zunehmender sozialer Ungleichheit und großer sozialer Probleme in den Städten und Gemeinden hält die Diakonie die aktuellen Kürzungspläne von Stadtentwicklungsminister Peter Ramsauer für völlig inakzeptabel.

„Eine Halbierung der Städtebauförderung von 610 Millionen Euro auf 305 Millionen Euro  im nächsten Jahr gefährdet viele hoffnungsvolle Projekte. Außerdem werden die Kommunen auch an dieser Stelle mit den Herausforderungen von Armut und Ausgrenzung allein gelassen“, sagt Kerstin Griese, Vorstand Sozialpolitik im Diakonischen Werk der EKD am Freitag in Berlin.

Diakonie und Kirche setzten sich gemeinsam in vielen kreativen und überaus erfolgreichen gemeinwesenorientierten Projekten für eine gerechte Teilhabe aller Menschen an den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Prozessen in der Gesellschaft ein, erklärt Griese. Erfolge habe man gerade im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms „Soziale Stadt“ erzielen können.

„Haushaltskonsolidierung und Sparmaßnahmen sind sicherlich notwendig. Sie dürfen aber nicht zu Lasten sozial Benachteiligter gehen. Die politischen und auch die haushaltspolitischen Weichen müssen so gestellt werden, dass sie zur Stärkung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft beitragen“, betont Griese beim Tag des kirchlichen Netzwerks im Rahmen  der Fokuswoche gegen Armut und soziale Ausgrenzung.

Kirchengemeinden, evangelische Einrichtungen und diakonische Dienste engagieren sich vor Ort gemeinsam für die Menschen. Kindertageseinrichtungen und Beratungsstellen werden zu Familienzentren. Mehrgenerationenhäuser arbeiten mit Pflegediensten und Besuchsdiensten zusammen. Insbesondere in benachteiligten Stadtteilen geht es Kirche und Diakonie darum, Menschen in Not zu helfen und Armut zu lindern, Ursachen von Armut zu benennen und auch präventiv zu wirken.

Die Diakonie fördert und begleitet diese Initiativen und unterstützt sie in ihrer sozialpolitischen Weiterentwicklung, um Armut auch strukturell vorzubeugen.


Für Rückfragen und weitere Informationen:

Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
Telefon (030) 83001-130, E-Mail: pressestelle@diakonie.de

zurück

Suche

Themen und Aufgaben

Kontakt

Ute Burbach-Tasso
Pressesprecherin

Telefon: (030) 83001-130
E-Mail: pressestelle(at)diakonie.de

Social Bookmarks

Was ist das?

Diakonie Shop

Hier finden und bestellen Sie bequem unsere aktuellen Werbemittel
zum Shop