16.10.2002
Flut-Hilfe überwand Gräben
Diakonische Konferenz erinnert in Dresden an Folgen des Elbe-Hochwassers
Berlin - Zu Beginn der in Dresden tagenden Diakonischen Konferenz hat
die Vorsitzende Landespastorin Annegrethe Stoltenberg, Hamburg,
heute an die sozialen Folgen des Elbe-Hochwassers erinnert.
"Es ist fast immer ein wenig staunend zur Kenntnis genommen
worden, wie hilfsbereit die Menschen in Deutschland und weltweit
reagierten." Nach dem Wasser setzte eine "Spendenflut" ein. Allein
auf dem Hauptkonto der Diakonie-Katastrophenhilfe gingen über
50 Millionen Euro an Spenden ein.
Stoltenberg: "Die Hilfsbereitschaft hat ganz locker und
unproblematisch den Graben zwischen Ost und West übersprungen."
Die Diakonische Konferenz setzt sich zusammen aus Vertreterinnen
und Vertretern von 90 Fachverbänden, 24 gliedkirchlichen Diakonischen
Werken, der EKD, den Freikirchen sowie weiteren Persönlichkeiten
aus Kirche und Gesellschaft. Die Konferenz endet morgen, sie ist
das höchste Beschlussgremium der Diakonie in Deutschland.

