29.11.2000
Einladung zur Pressekonferenz
"Rationierung im Gesundheitswesen"
Berlin - Rationierung im Gesundheitswesen bedeutet, dass kranken Menschen gesundheitlich notwendige Leistungen vorenthalten werden.
Das Reizwort "Rationierung" löst Beunruhigung und Besorgnis aus. Die Diakonische Konferenz, die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes der EKD, hat 1999 die Brisanz der Thematik erkannt und die Einsetzung eines Ausschusses beschlossen, der Fragen der "Rationalisierung und Rationierung im Gesundheitswesen und Sozialbereich" beobachten und anhand ethischer Kriterien beurteilen soll. Der Ausschuss hat der Diakonischen Konferenz 2000 in Cottbus einen Zwischenbericht "Ethische Gesichtspunkte für die Debatte über die Rationierung im Gesundheitswesen" zugeleitet, der mit großer Zustimmung aufgenommen wurde und den wir nun der Öffentlichkeit vorstellen möchten.
Der Bericht dokumentiert Fälle von Rationierung aus diakonischen Arbeitsfeldern und gibt ethische Kriterien an, mit deren Hilfe Rationalisierungs- und Rationierungsmaßnahmen beurteilt werden können. Daraus ergeben sich Anforderungen an die Gesundheitspolitik.
Wir laden Sie deshalb zu einer Pressekonferenz in der Hauptgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes der EKD, Stafflenbergstraße 76, 70184 Stuttgart ein.
am Montag, 4. Dezember, 11 Uhr
Ort Medienraum im Nebengebäude der Hauptgeschäftsstelle in der
Diemershalde 48 (Seitenstraße der Stafflenbergstraße)
Gesprächspartner werden sein:
Jürgen Gohde, Präsident des Diakonischen Werkes der EKD
Dr. Karl Dieterich Pfisterer, theologischer Direktor im Diakonischen Werk der EKD
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wagner

