24.06.2010
Diakonie und NAK fordern soziale Gerechtigkeit für alle Menschen
Berlin, (DW EKD) - Das Diakonische Werk der EKD und die Nationale Armutskonferenz fordern die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft auf, die Bekämpfung von Armut ernst zu nehmen.
„Es gefährdet den sozialen Frieden, wenn Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, weiterhin ausgegrenzt werden“, sagt Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik am Donnerstag in Berlin.
„Gesetzliche Bestimmungen müssen deshalb daraufhin überprüft werden, inwieweit sie negative Auswirkungen auf Menschen mit geringem Einkommen haben und Armut verschärfen“, ergänzt Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz und Diakonie-Chef in Hessen-Nassau. „Unsere Verfassung steht dafür, dass soziale Gerechtigkeit bei allen Menschen ankommt und darf nicht nur Privilegierten vorbehalten ist.
Aus diesem Grund hat die Nationale Armutskonferenz, ein Zusammenschluss von Wohlfahrtsverbänden, Selbsthilfeorganisationen und Gewerkschaftsbund, eine Berliner Erklärung verabschiedet, die unter anderem zu einem Runden Tisch zur Armutsbekämpfung in Deutschland aufruft.
Hintergrund ist die Fokuswoche der Nationalen Armutskonferenz im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung, die noch bis zum 25. Juni in Berlin stattfindet.
Hier können Sie die Berliner Erklärung der Nationalen Armutskonferenz nachlesen.
Für Rückfragen und weitere Informationen:
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin
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