15.12.2011
Diakonie begrüßt Einigung beim Bundeskinderschutzgesetz
Berlin (Diakonie) - Die Diakonie begrüßt, dass die Bundesregierung mit dem Kinderschutzgesetz die „Netzwerke Früher Hilfen“ ausbauen und stärken will.
„Wenn Familienhebammen, Ärzte, Jugendämter und andere Akteure der Kinder- und Jugendhilfe zusammenarbeiten, kann Familien passgenau geholfen werden. Das dient letztendlich dem Schutz von Kindern“, sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD anlässlich der gestrigen Einigung des Vermittlungsausschusses zum Bundeskinderschutzgesetz.
Das Gesetz, das am Freitag im Bundesrat verabschiedet werden soll, sieht unter anderem vor, die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen zu sichern und sie besser vor Gewalt zu schützen. „Damit werden auch die Empfehlungen des 'Runden Tisches Sexueller Missbrauch' umgesetzt.“
Noch nicht eingelöst sei dagegen die Forderung der Diakonie, dass Kinderschutz nicht nur Sache der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sein könne, sondern dass auch das Gesundheitswesen daran beteiligt werden müsse.
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