Interkulturelle Öffnung - ein Projekt der Diakonie
In Deutschland leben ca. 83 Millionen Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen, Lebensweisen, Traditionen und Wertvorstellungen. In den letzten Jahrzehnten hat sich durch gesellschaftliche Wandlungsprozesse, insbesondere Globalisierung und Zuwanderung, eine produktive Vielfalt von religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen, Lebenseinstellungen und Haltungen entwickelt. Dadurch hat sich das Leben aller Menschen in Deutschland verändert.
An diesem Hintergrund muss sich die Migrations- und Integrationspolitik als ein Zentralbereich der Gesellschaftspolitik ausrichten.
Ziel einer umfassenden Integrationspolitik und der Umsetzung des Nationalen Integrationsplanes muss es sein, dass Zugewanderte gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben können und Chancengerechtigkeit erhalten. Dabei sind alle Bereiche – Arbeit, Bildung, Kultur, soziale, rechtliche und politische Integration – einzeln und in ihrer Wechselwirkung zu fördern.
(entnommen aus Diakonie-Texte 13.2008: Interkulturelle Öffnung in den Arbeitsfeldern der Diakonie)

